Fluss · GR · SG · SH · TG · ZH · AG · BL · BS
Fischen im Rhein
Vom Alpenrhein bis Basel — sieben Kantone, dazu Staatsverträge mit Deutschland und Frankreich.
Karte © Mapbox © OpenStreetMap · Marker auf der BAFU-Messstation · Tiefen/Seezeichen © OpenSeaMap-Mitwirkende (ODbL), auf Schweizer Seen nur stellenweise erfasst.
Beiss-Index Rhein
Wie stehen die Bedingungen gerade? Der Index verrechnet den Luftdruck-Trend der letzten sechs Stunden, die Wassertemperatur der BAFU-Station Rheinfelden, die Mondphase, den Pegel-Trend sowie Wind und Bewölkung. Welche Faktoren eingeflossen sind, steht darunter.
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Wer hier Recht setzt
Der Rhein berührt 8 Kantone. Massgeblich ist jeweils das Recht des Kantons, in dessen Hoheitsgebiet du stehst — bei Konkordatsgewässern zusätzlich die interkantonale Vereinbarung. Das ist kein Detail: Am selben Fluss können je nach Abschnitt andere Schonzeiten und Fangmasse gelten.
- Schonzeiten und Fangmasse Graubünden · Patent GR
- Schonzeiten und Fangmasse St. Gallen · Patent SG
- Schonzeiten und Fangmasse Schaffhausen · Patent SH
- Schonzeiten und Fangmasse Thurgau · Patent TG
- Schonzeiten und Fangmasse Zürich · Patent ZH
- Schonzeiten und Fangmasse Aargau · Patent AG
- Schonzeiten und Fangmasse Basel-Landschaft · Patent BL
- Schonzeiten und Fangmasse Basel-Stadt · Patent BS
Wer die Fangberechtigung ausgibt
- Graubünden: Das Bündner Fischereipatent berechtigt zur Fischerei im ganzen Kanton (Art. 5 Abs. 4 KFG) — vorbehalten bleiben bestehende Sonderfischereirechte.
- St. Gallen: Für den st. gallischen Rhein — den Alpenrhein — gibt der Kanton ein eigenes Patent aus (Jahres-, Dreissigtage- und Jugendpatent).
- Schaffhausen: Am Schaffhauser Rhein gibt der Kanton ein Angelpatent für drei bezeichnete Uferstrecken aus — Steinerwasser, Rheinhalde-/Badiwasser und Rheinfallwasser (§§ 22–24 FiV SH). Ausserhalb dieser drei Strecken braucht es die Fischereikarte der Revierpächterschaft. Fischerei im Kanton Schaffhausen
- Thurgau: Der Thurgauer Rheinabschnitt ist in Fischenzreviere aufgeteilt; die Jahres- und Tageskarten geben die Fischenzberechtigten aus, nicht der Kanton. Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Thurgau
- Zürich: Beides kommt vor: benannte Strecken sind Patentgewässer, der übrige Lauf ist in Fischereireviere verpachtet. Welche Strecke welche ist, entscheidet, wo du die Berechtigung beziehst. Fischereirevierverzeichnis des Kantons Zürich
- Aargau: Der Aargau gibt für die Angelfischerei kein Patent aus. Die Berechtigung ist eine Revierkarte der Pächterschaft — als Jahres-, Wochen- oder Tageskarte. Ausgabestellen für Fischerkarten, Kanton Aargau
- Basel-Landschaft: Basel-Landschaft gibt für die Angelfischerei kein Patent aus. Das Fischereirecht liegt bei den Einwohnergemeinden und ist in Reviere verpachtet; die Fischereikarte kommt von der Pachtenden. Fischereigesetz Basel-Landschaft (SGS 530.11)
- Basel-Stadt: Für den Rhein gilt in Basel-Stadt das Patentsystem (§ 5 Abs. 1 FiV BS). Jede Karte gilt nur für das jeweils bezeichnete Gewässer — eine Karte für alle Basler Gewässer gibt es nicht.
Reviergrenzen sind als Strecke beschrieben («von der Brücke X bis zum Steg Y»). Wo zwischen zwei Revieren eine Lücke liegt, gibt es für dieses Stück weder Pächterin noch Patent — und damit keine Berechtigung.
Ohne Patent fischen?
Das Freiangelrecht gilt hier kantonsweise: Thurgau gewährt es ausdrücklich. Massgeblich ist das Recht des Kantons, an dessen Ufer du stehst; für die übrigen Anliegerkantone steht es auf deren Freiangelrecht-Seite.
- Thurgau: ja, vom Ufer aus ohne Patent. Bedingungen und Fundstelle
Das Freiangelrecht nimmt die Patentpflicht ab — mehr nicht. Schonzeiten, Fangmasse, Schongebiete und die Regeln zu Köder und Haken gelten unverändert; welche das sind, steht auf der Freiangelrecht-Seite des Kantons mit Fundstelle.
Geregelte Arten am Rhein
Diese Arten sind in mindestens einem Anliegerkanton mit Schonzeit geführt. Die Werte gelten hier — wo der Kanton für den Rhein eine eigene Regel führt, steht sie in der Tabelle und ersetzt den Kantonswert.
| Art | GR | SG | SH | TG | ZH | AG | BL | BS |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bachforelle | keine Schonzeit 24 cm | 01.10.–31.01. 25 cm eigene Regel für Rhein | mehrere Regeln — siehe unten | nicht abschliessend geklärt nicht abschliessend geklärt eigene Regel für Rhein | 16.10.–15.03. 35 cm eigene Regel für Rhein | 01.10.–28.02. 28 cm eigene Regel für Rhein | 01.10.–28.02. 28 cm eigene Regel für Rhein | 01.10.–28.02. 35 cm |
| Seeforelle | keine Schonzeit 24 cm | 01.10.–31.01. 60 cm eigene Regel für Rhein | 01.10.–31.01. 28 cm eigene Regel für Rhein | nicht abschliessend geklärt nicht abschliessend geklärt eigene Regel für Rhein | 16.10.–15.03. 28 cm eigene Regel für Rhein | 01.10.–28.02. 28 cm eigene Regel für Rhein | 01.10.–28.02. 35 cm eigene Regel für Rhein | nicht abschliessend geklärt nicht abschliessend geklärt |
| Regenbogenforelle | keine Schonzeit kein Fangmass | 01.10.–31.01. 25 cm eigene Regel für Rhein | mehrere Regeln — siehe unten | nicht abschliessend geklärt nicht abschliessend geklärt | nicht abschliessend geklärt nicht abschliessend geklärt | im Kantonsrecht nicht geführt nicht abschliessend geklärt | keine Schonzeit kein Fangmass | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt |
| Seesaibling | keine Schonzeit 24 cm | 01.10.–31.01. 22 cm eigene Regel für Rhein | nur Bundesvorgabe nur Bundesvorgabe | nur Bundesvorgabe nur Bundesvorgabe | 01.10.–25.12. 25 cm | nur Bundesvorgabe nur Bundesvorgabe | keine Schonzeit kein Fangmass | nur Bundesvorgabe nur Bundesvorgabe |
| Felchen | keine Schonzeit kein Fangmass | ganzjährig geschont kein Fangmass eigene Regel für Rhein | 15.11.–31.12. 24 cm eigene Regel für Rhein | nur Bundesvorgabe nur Bundesvorgabe | 20.11.–31.12. 25 cm | 01.10.–31.12. 25 cm | 15.10.–31.12. 30 cm eigene Regel für Rhein | nur Bundesvorgabe nur Bundesvorgabe |
| Äsche | bis und mit 14.06 32 cm | 01.02.–30.04. 35 cm eigene Regel für Rhein | mehrere Regeln — siehe unten | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt eigene Regel für Rhein | 01.02.–30.04. 35 cm eigene Regel für Rhein | ganzjährig geschont nur Bundesvorgabe | 01.02.–30.04. 35 cm eigene Regel für Rhein | 01.02.–30.04. 35 cm |
| Lachs | nur Bundesvorgabe nur Bundesvorgabe | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | nur Bundesvorgabe nur Bundesvorgabe | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt | ganzjährig geschont kein Fangmass | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt |
| Hecht | keine Schonzeit kein Fangmass | keine Schonzeit kein Fangmass eigene Regel für Rhein | mehrere Regeln — siehe unten | 16.02.–15.04. 50 cm | 01.03.–30.04. 45 cm | 01.02.–30.04. 50 cm | 15.02.–15.05. 50 cm eigene Regel für Rhein | 15.02.–15.05. 50 cm |
| Egli | keine Schonzeit kein Fangmass | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | keine Schonzeit 15 cm eigene Regel für Rhein | keine Schonzeit 15 cm | keine Schonzeit kein Fangmass | keine Schonzeit 15 cm | keine Schonzeit 18 cm eigene Regel für Rhein | keine Schonzeit 18 cm |
| Zander | keine Schonzeit kein Fangmass | keine Schonzeit 40 cm | 01.04.–31.05. 35 cm eigene Regel für Rhein | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | 01.04.–31.05. 40 cm | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | 01.04.–31.05. 45 cm eigene Regel für Rhein | 01.04.–31.05. 45 cm |
| Trüsche | keine Schonzeit kein Fangmass | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | 01.11.–28.02. 30 cm eigene Regel für Rhein | 01.11.–28.02. 50 cm |
| Aal | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt | keine Schonzeit 50 cm | keine Schonzeit 35 cm eigene Regel für Rhein | nur Bundesvorgabe nur Bundesvorgabe | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt | keine Schonzeit 50 cm eigene Regel für Rhein | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt |
| Karpfen | keine Schonzeit kein Fangmass | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | keine Schonzeit 30 cm | keine Schonzeit 35 cm eigene Regel für Rhein | keine Schonzeit 35 cm |
| Schleie | keine Schonzeit kein Fangmass | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | keine Schonzeit 25 cm eigene Regel für Rhein | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | keine Schonzeit 25 cm | 15.05.–30.06. 25 cm eigene Regel für Rhein | 15.05.–30.06. 25 cm |
| Barbe | keine Schonzeit kein Fangmass | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | keine Schonzeit 25 cm eigene Regel für Rhein | keine Schonzeit 35 cm | keine Schonzeit 30 cm | keine Schonzeit 35 cm eigene Regel für Rhein | keine Schonzeit 35 cm eigene Regel für Rhein | 01.05.–15.06. 35 cm |
| Nase | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt | nur Bundesvorgabe nur Bundesvorgabe | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt | ganzjährig geschont kein Fangmass | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt |
Obere Zeile Schonzeit, darunter das Fangmass. Kantonsrecht über der Untergrenze des Bundes. Ohne Gewähr.
Eigene Regeln für den Rhein
Diese Werte weichen von der Grundregel des Kantons ab und gehen ihr vor. Die Spalte «Gilt für» sagt, worauf sich die Regel bezieht — teils auf einen Seeteil, teils auf eine bestimmte Fangart.
| Art | Kanton | Gilt für | Schonzeit | Fangmass | Fundstelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Bachforelle | SG | Alpenrhein (st.gallischer Rhein) | 01.10.–31.01. | 25 cm | Anhang 1 («Schonzeiten im Alpenrhein») und Anhang 2 FV SG; Fischereibestimmungen Alpenrhein des ANJF |
| Bachforelle | SH | Andere Gewässer als Bäche (u. a. Rhein und Stauhaltungen) | 01.10.–28.02. | 30 cm | § 35 Abs. 1 lit. a und § 36 Abs. 1 lit. a Ziff. 2 FiV SH |
| Bachforelle | SH | Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau) | 01.10.–31.01. | 28 cm | Art. 5 Abs. 1 und Art. 7 Abs. 1 SR 0.923.413 (Eintrag «Forellen») |
| Bachforelle | TG | Rhein (Thurgauer Abschnitt unterhalb Stein am Rhein) | nicht abschliessend geklärt | nicht abschliessend geklärt | Entscheid der Jagd- und Fischereiverwaltung TG vom 05.01.2023 |
| Bachforelle | ZH | Rhein (zürcherischer Abschnitt, Revier Rhein 32) | 16.10.–15.03. | 35 cm | § 26 und § 27 FiR ZH, Spalte «Rhein» |
| Bachforelle | AG | Rhein, Aare, Reuss und Limmat (inkl. Stauhaltungen, z. B. Klingnauer Stausee) | 01.10.–28.02. | 28 cm | § 15 Abs. 2 lit. b und § 16 Abs. 1 lit. h AFV |
| Bachforelle | BL | Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel | 01.10.–28.02. | 28 cm | § 8 Abs. 1 Ziff. 6 FiV BL |
| Seeforelle | SG | Alpenrhein (st.gallischer Rhein) | 01.10.–31.01. | 60 cm | Anhang 1 («Schonzeiten im Alpenrhein») und Anhang 2 FV SG; Fischereibestimmungen Alpenrhein des ANJF |
| Seeforelle | SH | Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau) | 01.10.–31.01. | 28 cm | Art. 5 Abs. 1 und Art. 7 Abs. 1 SR 0.923.413 (Eintrag «Forellen») |
| Seeforelle | TG | Rhein (Thurgauer Abschnitt unterhalb Stein am Rhein) | nicht abschliessend geklärt | nicht abschliessend geklärt | Entscheid der Jagd- und Fischereiverwaltung TG vom 05.01.2023 |
| Seeforelle | ZH | Pachtgewässer und Gewässer mit Sonderrechten (Revierkategorien F / G / B), Rhein | 16.10.–15.03. | 28 cm | § 26 und § 27 FiR ZH («Forellen» bzw. «Forelle») |
| Seeforelle | AG | Rhein, Aare, Reuss und Limmat (inkl. Stauhaltungen) | 01.10.–28.02. | 28 cm | § 15 Abs. 2 lit. b und § 16 Abs. 1 lit. h AFV |
| Seeforelle | BL | Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel | 01.10.–28.02. | 35 cm | § 8 Abs. 1 Ziff. 7 FiV BL |
| Regenbogenforelle | SG | Alpenrhein (st.gallischer Rhein) | 01.10.–31.01. | 25 cm | Anhang 1 («Schonzeiten im Alpenrhein») und Anhang 2 FV SG; Fischereibestimmungen Alpenrhein des ANJF, Ziff. IV lit. c |
| Regenbogenforelle | SH | Andere Gewässer als Bäche (u. a. Rhein und Stauhaltungen) | 01.10.–28.02. | 30 cm | § 35 Abs. 1 lit. a und § 36 Abs. 1 lit. a Ziff. 2 FiV SH |
| Regenbogenforelle | SH | Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau) | 01.10.–30.04. | 28 cm | Art. 5 Abs. 1 und Art. 7 Abs. 1 SR 0.923.413 (eigener Eintrag «Regenbogenforelle») |
| Seesaibling | SG | Alpenrhein (st.gallischer Rhein) | 01.10.–31.01. | 22 cm | Anhang 1 («Schonzeiten im Alpenrhein») und Anhang 2 FV SG; Fischereibestimmungen Alpenrhein des ANJF, Ziff. IV lit. d |
| Felchen | SG | Alpenrhein (st.gallischer Rhein) | ganzjährig geschont | kein Fangmass | Fischereibestimmungen Alpenrhein des ANJF, Ziff. IV lit. f («komplettes Fangverbot ab 1.1.2024»), gestützt auf Art. 5 Abs. 2 FV SG |
| Felchen | SH | Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau) | 15.11.–31.12. | 24 cm | Art. 5 Abs. 1 und Art. 7 Abs. 1 SR 0.923.413 |
| Felchen | BL | Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel | 15.10.–31.12. | 30 cm | § 8 Abs. 1 Ziff. 5 FiV BL |
| Äsche | SG | Alpenrhein (st.gallischer Rhein) | 01.02.–30.04. | 35 cm | Anhang 1 («Schonzeiten im Alpenrhein») und Anhang 2 FV SG; Fischereibestimmungen Alpenrhein des ANJF, Ziff. IV lit. e |
| Äsche | SH | Rhein (gesamter Schaffhauser Rheinabschnitt) | ganzjährig geschont | kein Fangmass | Ziff. 1 der Verfügung des Departements des Innern vom 01.09.2023 (gestützt auf Art. 5 Abs. 2 BGF, Art. 1 Abs. 3 VBGF sowie §§ 37 und 39 FiV SH) |
| Äsche | SH | Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau) | 01.10.–30.04. | 30 cm | Art. 5 Abs. 1 und Art. 7 Abs. 1 SR 0.923.413 |
| Äsche | TG | Rhein (Thurgauer Abschnitt unterhalb Stein am Rhein) | ganzjährig geschont | im Kantonsrecht nicht geführt | Entscheid der Jagd- und Fischereiverwaltung TG vom 01.09.2023 (gestützt auf Art. 5 Abs. 2 BGF, Art. 1 Abs. 3 VBGF und § 13 FiG) |
| Äsche | ZH | Pachtgewässer, Revierkategorien F und G sowie Rhein — reguläre Regelung nach Ablauf des Fangverbots | 01.02.–30.04. | 35 cm | § 26 und § 27 FiR ZH |
| Äsche | BL | Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel | 01.02.–30.04. | 35 cm | § 8 Abs. 1 Ziff. 2 FiV BL |
| Hecht | SG | Alpenrhein (st.gallischer Rhein) | keine Schonzeit | kein Fangmass | Anhang 1 FV SG («Schonzeiten im Alpenrhein»: Hecht — keine Schonzeit) und Anhang 2 FV SG («Hecht 50 cm (im Alpenrhein kein Fangmass)») |
| Hecht | SH | Gewässer oberhalb des Rheinfalls (u. a. Rhein Stein am Rhein – Schaffhausen – Neuhausen, Biber, Durach, Wutach) | keine Schonzeit | 45 cm | § 35 Abs. 1 lit. d FiV SH (Umkehrschluss aus «nur unterhalb des Rheinfalls») und § 36 Abs. 1 lit. d FiV SH |
| Hecht | SH | Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau) | 01.03.–30.04. | 45 cm | Art. 5 Abs. 1 und Art. 7 Abs. 1 SR 0.923.413 |
| Hecht | BL | Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel | 15.02.–15.05. | 50 cm | § 8 Abs. 1 Ziff. 8 FiV BL |
| Egli | SH | Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau) | keine Schonzeit | 15 cm | Art. 7 Abs. 1 SR 0.923.413; in Art. 5 Abs. 1 nicht aufgeführt |
| Egli | BL | Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel | keine Schonzeit | 18 cm | § 8 Abs. 1 Ziff. 4 FiV BL |
| Zander | SH | Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau) | 01.04.–31.05. | 35 cm | Art. 5 Abs. 1 und Art. 7 Abs. 1 SR 0.923.413 |
| Zander | BL | Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel | 01.04.–31.05. | 45 cm | § 8 Abs. 1 Ziff. 12 FiV BL |
| Trüsche | BL | Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel | 01.11.–28.02. | 30 cm | § 8 Abs. 1 Ziff. 11 FiV BL |
| Aal | SH | Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau) | keine Schonzeit | 35 cm | Art. 7 Abs. 1 SR 0.923.413; in Art. 5 Abs. 1 nicht aufgeführt |
| Aal | BL | Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel | keine Schonzeit | 50 cm | § 8 Abs. 1 Ziff. 1 FiV BL |
| Karpfen | BL | Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel | keine Schonzeit | 35 cm | § 8 Abs. 1 Ziff. 9 FiV BL |
| Schleie | SH | Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau) | keine Schonzeit | 25 cm | Art. 7 Abs. 1 SR 0.923.413; in Art. 5 Abs. 1 nicht aufgeführt |
| Schleie | BL | Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel | 15.05.–30.06. | 25 cm | § 8 Abs. 1 Ziff. 10 FiV BL |
| Barbe | SH | Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau) | keine Schonzeit | 25 cm | Art. 7 Abs. 1 SR 0.923.413; in Art. 5 Abs. 1 nicht aufgeführt |
| Barbe | AG | Rhein, Aare, Reuss und Limmat | keine Schonzeit | 35 cm | § 16 Abs. 1 lit. d AFV |
| Barbe | BL | Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel | keine Schonzeit | 35 cm | § 8 Abs. 1 Ziff. 3 FiV BL |
Bachforelle, Alpenrhein (st.gallischer Rhein): Zusätzliche Schonzeit für grosse Forellen: Nach Fussnote 2 zu Anhang 1 FV (Stand 1. April 2026) gilt für Bach- und Seeforellen ab 60 cm im Alpenrhein zusätzlich der Zeitraum vom 15. Juli bis 30. September als Schonzeit. Das amtliche Merkblatt «Fischereibestimmungen Alpenrhein 2026» nennt demgegenüber «vom 15. Juli bis 31. Januar sind alle Bach- und Seeforellen grösser/gleich 50 cm geschont» — die beiden amtlichen Quellen widersprechen sich (siehe luecken).
Bachforelle, Andere Gewässer als Bäche (u. a. Rhein und Stauhaltungen): Die FiV SH unterscheidet beim Fangmindestmass nur zwischen «Bächen» (22 cm) und «andern Gewässern» (30 cm).
Bachforelle, Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau): Bilaterales Sonderregime für die Stauhaltungen des Kraftwerks Rheinau (Rhein vom Rheinfall bis zum unteren Hilfswehr bei Rheinau, Art. 1 SR 0.923.413). Wo die FiV SH strenger ist, geht sie als innerstaatliche Vorschrift vor (Art. 12 Abs. 2 SR 0.923.412, den die Rheinau-Übereinkunft teilweise ändert und ergänzt).
Bachforelle, Rhein (Thurgauer Abschnitt unterhalb Stein am Rhein): Der Entscheid vom 05.01.2023 legte für den Rhein fest: Schonzeit 01.09. bis 31.01., Fangmindestmass 35 cm für Bach-, Fluss- und Seeforellen, höchstens 2 Forellen pro Tag und 10 pro Kalenderjahr, Verpächter können weiter einschränken. Ziff. 5 des Entscheids befristet diese Bestimmungen ausdrücklich bis 31.01.2026. Ein Nachfolgeentscheid war am 31.07.2026 amtlich nicht auffindbar, obwohl die Seite der Jagd- und Fischereiverwaltung die reduzierte Forellenfischerei weiterhin als geltend beschreibt. Deshalb hier als unbekannt geführt — vor dem Fischen bei der Jagd- und Fischereiverwaltung oder beim Verpächter nachfragen.
Bachforelle, Rhein (zürcherischer Abschnitt, Revier Rhein 32): Für die zürcherisch-schaffhausischen Grenzabschnitte des Rheins besteht zusätzlich eine Übereinkunft vom 2./22. Dezember 1998 (LS 923.75), deren Volltext nicht ausgewertet werden konnte.
Bachforelle, Rhein, Aare, Reuss und Limmat (inkl. Stauhaltungen, z. B. Klingnauer Stausee): Fangbeschränkung: gesamthaft höchstens sechs Fische der Arten Forelle und Hecht pro Tag und Person (§ 17 Abs. 1 AFV, Fassung seit 01.05.2026).
Bachforelle, Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel: Der Erlass sagt «Ende Februar»; im Schaltjahr endet die Schonzeit am 29.02.
Seeforelle, Alpenrhein (st.gallischer Rhein): Zusätzliche Schonzeit für Bach- und Seeforellen ab 60 cm vom 15. Juli bis 30. September (Fussnote 2 zu Anhang 1 FV). Das amtliche Merkblatt Alpenrhein 2026 nennt abweichend 15. Juli bis 31. Januar für Forellen ab 50 cm (siehe luecken).
Seeforelle, Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau): Bilaterales Sonderregime für die Stauhaltungen des Kraftwerks Rheinau (Rhein vom Rheinfall bis zum unteren Hilfswehr bei Rheinau, Art. 1 SR 0.923.413). Wo die FiV SH strenger ist, geht sie als innerstaatliche Vorschrift vor (Art. 12 Abs. 2 SR 0.923.412, den die Rheinau-Übereinkunft teilweise ändert und ergänzt).
Seeforelle, Rhein (Thurgauer Abschnitt unterhalb Stein am Rhein): Der Entscheid vom 05.01.2023 (Schonzeit 01.09.–31.01., Fangmindestmass 35 cm, max. 2 Forellen pro Tag und 10 pro Jahr) war ausdrücklich bis 31.01.2026 befristet; ein Nachfolgeentscheid war am 31.07.2026 nicht auffindbar.
Seeforelle, Pachtgewässer und Gewässer mit Sonderrechten (Revierkategorien F / G / B), Rhein: 28 cm in F-Revieren, 25 cm in G- und B-Revieren, 35 cm im Rhein.
Seeforelle, Rhein, Aare, Reuss und Limmat (inkl. Stauhaltungen): Fangbeschränkung: gesamthaft höchstens sechs Fische der Arten Forelle und Hecht pro Tag (§ 17 Abs. 1 AFV).
Seeforelle, Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel: Der Erlass sagt «Ende Februar»; im Schaltjahr endet die Schonzeit am 29.02.
Regenbogenforelle, Andere Gewässer als Bäche (u. a. Rhein und Stauhaltungen): Die FiV SH unterscheidet beim Fangmindestmass nur zwischen «Bächen» (22 cm) und «andern Gewässern» (30 cm).
Regenbogenforelle, Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau): In der Rheinau-Stauhaltung hat die Regenbogenforelle eine eigene, deutlich längere Schonzeit als nach § 35 FiV SH. Bilaterales Sonderregime für die Stauhaltungen des Kraftwerks Rheinau (Rhein vom Rheinfall bis zum unteren Hilfswehr bei Rheinau, Art. 1 SR 0.923.413). Wo die FiV SH strenger ist, geht sie als innerstaatliche Vorschrift vor (Art. 12 Abs. 2 SR 0.923.412, den die Rheinau-Übereinkunft teilweise ändert und ergänzt).
Felchen, Alpenrhein (st.gallischer Rhein): Anhang 1 FV führt für den Alpenrhein bei Felchen zwar weiterhin 1. November bis 10. Januar auf; das amtliche Merkblatt des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei ordnet für den Alpenrhein jedoch ein komplettes Fangverbot ab 1. Januar 2024 an. Art. 5 Abs. 2 FV ermächtigt das Amt, für einzelne Gewässer die Schonzeiten zu ändern.
Felchen, Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau): Bilaterales Sonderregime für die Stauhaltungen des Kraftwerks Rheinau (Rhein vom Rheinfall bis zum unteren Hilfswehr bei Rheinau, Art. 1 SR 0.923.413). Wo die FiV SH strenger ist, geht sie als innerstaatliche Vorschrift vor (Art. 12 Abs. 2 SR 0.923.412, den die Rheinau-Übereinkunft teilweise ändert und ergänzt).
Äsche, Rhein (gesamter Schaffhauser Rheinabschnitt): Fangmoratorium: «Das Fangen von und das Fischen auf Äschen im Rhein ist vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2026 vollständig untersagt.» Vorbehalten bleiben von der Fischereiaufsicht angeordnete Fänge zur Bestandeskontrolle, zu Untersuchungszwecken und zur Laichgewinnung. Die Verfügung läuft am 30.09.2026 aus; für die Zeit ab 01.10.2026 ist eine neue Verfügung angekündigt. Die Regelung ist mit den Kantonen Thurgau und Zürich abgestimmt (Kommission zur Rettung der Rheinäsche).
Äsche, Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau): Die Rheinau-Übereinkunft sieht eine deutlich längere Äschen-Schonzeit vor als § 35 FiV SH; praktisch wird sie derzeit vom Fangmoratorium überlagert. Bilaterales Sonderregime für die Stauhaltungen des Kraftwerks Rheinau (Rhein vom Rheinfall bis zum unteren Hilfswehr bei Rheinau, Art. 1 SR 0.923.413). Wo die FiV SH strenger ist, geht sie als innerstaatliche Vorschrift vor (Art. 12 Abs. 2 SR 0.923.412, den die Rheinau-Übereinkunft teilweise ändert und ergänzt).
Äsche, Rhein (Thurgauer Abschnitt unterhalb Stein am Rhein): Das Fangen von und das Fischen auf Äschen im Rhein ist vom 01.10.2023 bis 30.09.2026 oder bis auf Widerruf untersagt. Vorbehalten bleiben von der Fischereiaufsicht angeordnete Fänge zur Bestandeskontrolle, zu Untersuchungszwecken und zur Laichgewinnung. Für die Zeit nach dem 30.09.2026 ist eine Verlängerung nicht auszuschliessen — vor dem Fischen prüfen.
Äsche, Pachtgewässer, Revierkategorien F und G sowie Rhein — reguläre Regelung nach Ablauf des Fangverbots: Gilt erst wieder, wenn das befristete Fangverbot ausläuft (frühestens 1. Oktober 2029) und nicht erneut verlängert wird.
Hecht, Alpenrhein (st.gallischer Rhein): Beide Anhänge halten für den Alpenrhein ausdrücklich fest, dass weder Schonzeit noch Fangmass gelten.
Hecht, Gewässer oberhalb des Rheinfalls (u. a. Rhein Stein am Rhein – Schaffhausen – Neuhausen, Biber, Durach, Wutach): Oberhalb des Rheinfalls setzt die FiV SH für Hechte ausdrücklich keine Schonzeit fest; das Fangmindestmass von 45 cm gilt weiterhin.
Hecht, Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau): Bilaterales Sonderregime für die Stauhaltungen des Kraftwerks Rheinau (Rhein vom Rheinfall bis zum unteren Hilfswehr bei Rheinau, Art. 1 SR 0.923.413). Wo die FiV SH strenger ist, geht sie als innerstaatliche Vorschrift vor (Art. 12 Abs. 2 SR 0.923.412, den die Rheinau-Übereinkunft teilweise ändert und ergänzt).
Egli, Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau): Bilaterales Sonderregime für die Stauhaltungen des Kraftwerks Rheinau (Rhein vom Rheinfall bis zum unteren Hilfswehr bei Rheinau, Art. 1 SR 0.923.413). Wo die FiV SH strenger ist, geht sie als innerstaatliche Vorschrift vor (Art. 12 Abs. 2 SR 0.923.412, den die Rheinau-Übereinkunft teilweise ändert und ergänzt).
Egli, Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel: § 8 Abs. 1 Ziff. 4 FiV BL nennt für den Barsch ausdrücklich «keine Schonzeit».
Zander, Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau): Bilaterales Sonderregime für die Stauhaltungen des Kraftwerks Rheinau (Rhein vom Rheinfall bis zum unteren Hilfswehr bei Rheinau, Art. 1 SR 0.923.413). Wo die FiV SH strenger ist, geht sie als innerstaatliche Vorschrift vor (Art. 12 Abs. 2 SR 0.923.412, den die Rheinau-Übereinkunft teilweise ändert und ergänzt).
Trüsche, Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel: Der Erlass schreibt «1. November - 28.Februar».
Aal, Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau): Bilaterales Sonderregime für die Stauhaltungen des Kraftwerks Rheinau (Rhein vom Rheinfall bis zum unteren Hilfswehr bei Rheinau, Art. 1 SR 0.923.413). Wo die FiV SH strenger ist, geht sie als innerstaatliche Vorschrift vor (Art. 12 Abs. 2 SR 0.923.412, den die Rheinau-Übereinkunft teilweise ändert und ergänzt).
Aal, Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel: § 8 Abs. 1 Ziff. 1 FiV BL nennt für den Aal ausdrücklich «keine Schonzeit».
Karpfen, Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel: § 8 Abs. 1 Ziff. 9 FiV BL nennt für den Karpfen ausdrücklich «keine Schonzeit».
Schleie, Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau): Bilaterales Sonderregime für die Stauhaltungen des Kraftwerks Rheinau (Rhein vom Rheinfall bis zum unteren Hilfswehr bei Rheinau, Art. 1 SR 0.923.413). Wo die FiV SH strenger ist, geht sie als innerstaatliche Vorschrift vor (Art. 12 Abs. 2 SR 0.923.412, den die Rheinau-Übereinkunft teilweise ändert und ergänzt).
Schleie, Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel: Der Erlass schreibt «15. Mai - 30.Juni».
Barbe, Rhein zwischen Rheinfall und unterem Hilfswehr Rheinau (Stauhaltungen Kraftwerk Rheinau): Bilaterales Sonderregime für die Stauhaltungen des Kraftwerks Rheinau (Rhein vom Rheinfall bis zum unteren Hilfswehr bei Rheinau, Art. 1 SR 0.923.413). Wo die FiV SH strenger ist, geht sie als innerstaatliche Vorschrift vor (Art. 12 Abs. 2 SR 0.923.412, den die Rheinau-Übereinkunft teilweise ändert und ergänzt).
Barbe, Rhein sowie Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel: § 8 Abs. 1 Ziff. 3 FiV BL nennt für die Barbe ausdrücklich «keine Schonzeit».
Achtung bei 16 Arten: Die Anliegerkantone regeln Bachforelle, Seeforelle, Regenbogenforelle, Seesaibling, Felchen, Äsche, Lachs, Hecht, Egli, Zander, Trüsche, Aal, Karpfen, Schleie, Barbe, Nase unterschiedlich. Wer am Rhein die Kantonsgrenze überquert, fischt unter anderen Vorschriften.
Messstation
| Station | Rheinfelden (2091) |
| Betreiber | Bundesamt für Umwelt BAFU, Hydrologie |
| Gemessen | Pegel · Abfluss · Wassertemperatur |
| Höhe über Meer | rund 250 m |
| Koordinaten | 47.5607, 7.7999 |
Häufige Fragen
Welche Regeln gelten am Rhein?
Der Rhein grenzt an 8 Kantone: Graubünden, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau, Zürich, Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt. Massgeblich ist das Recht des Kantons, in dessen Hoheitsgebiet du fischst; bei Konkordatsgewässern gilt zusätzlich die interkantonale Vereinbarung. Die Werte stehen auf den verlinkten Kantonsseiten.
Darf ich am Rhein ohne Patent fischen?
Ja, vom Ufer aus. Thurgau gewährt hier ein Freiangelrecht. Es befreit von der Patentpflicht, sonst von nichts: Schonzeiten, Fangmasse, Schongebiete und die Vorgaben zu Rute, Köder und Haken gelten weiter. Sie stehen mit Fundstelle auf der Freiangelrecht-Seite des Kantons.
Brauche ich am Rhein ein Patent?
Für alles, was über die Freiangelei hinausgeht, ja. Das Freiangelrecht deckt hier nur das Fischen vom Ufer mit einfachem Gerät ab; wer mehr Ruten führen, vom Boot fischen oder anderes Gerät einsetzen will, braucht eine Fangberechtigung. Welche Patentarten es gibt und was sie kosten, steht auf der Patentseite des jeweiligen Kantons.
Wie warm ist das Wasser im Rhein?
Die aktuelle Wassertemperatur der BAFU-Station steht oben im Beiss-Index und wird alle zehn Minuten nachgeführt. Ab etwa 23 °C wird es für Salmoniden kritisch, und Kantone verhängen dann teils Hitze-Fischereiverbote.
Woher stammen die Messwerte?
Von der Messstation Rheinfelden der BAFU-Hydrologie (Stations-ID 2091), ergänzt um Luftdruck, Wind und Bewölkung von Open-Meteo. Beide Quellen sind auf jeder Seite genannt und verlinkt.
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Ob du heute entnehmen darfst, klärt der Checker „Darf ich fischen?". Die Bundesvorgaben stehen unter Schonzeiten, die Berechtigung — inklusive Patentpreisen — unter Patent Graubünden, Patent St. Gallen, Patent Schaffhausen, Patent Thurgau, Patent Zürich, Patent Aargau, Patent Basel-Landschaft, Patent Basel-Stadt. Ob du hier ohne Patent fischen darfst, steht unter Freiangelrecht Graubünden, Freiangelrecht St. Gallen, Freiangelrecht Schaffhausen, Freiangelrecht Thurgau, Freiangelrecht Zürich, Freiangelrecht Aargau, Freiangelrecht Basel-Landschaft, Freiangelrecht Basel-Stadt.
Fischarten im Rhein
Diese Arten führen wir mit einem Porträt, das der Rhein ausdrücklich nennt. Das ist eine Auswahl typischer Zielfische, keine vollständige Bestandsliste — welche Arten hier tatsächlich vorkommen und gefangen werden dürfen, richtet sich nach dem Erlass, der für dieses Gewässer gilt, und der Rechtstabelle oben.