Schonzeit
Schonzeit Bachforelle im Kanton Graubünden
Für die Bachforelle ist im Kanton Graubünden ausdrücklich keine Schonzeit festgelegt — die Art steht im kantonalen Erlass, aber ohne Schonzeit-Eintrag. Das Fangmindestmass beträgt 24 Zentimeter, gemessen von der Kopfspitze bis zu den Spitzen der natürlich ausgebreiteten Schwanzflossen.
Stand 07. September
Erlaubt — bitte prüfen
In einzelnen Gewässern dieses Kantons gelten abweichende Regeln — siehe die Tabelle unten.
Bund und Kanton — beide Ebenen
Bundesrecht — die Untergrenze für die ganze Schweiz
- Schonzeit
- mindestens 16 Wochen in fliessenden Gewässern und in Stauhaltungen, 12 Wochen in stehenden Gewässern
- Fangmindestmass
- 35 cm in grösseren stehenden Gewässern unter 800 m Meereshöhe, 22 cm in den übrigen Gewässern
VBGF, SR 923.01 · Art. 1 und 2
Kanton Graubünden — das gilt vor Ort
- Schonzeit
- keine Schonzeit
- Fangmass
- 24 cm
Art. 11 und Art. 19 FBV i. V. m. Anhang 1 Ziff. II FBV
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Fischart | Bachforelle (Salmo trutta fario) |
| Kanton | Graubünden (GR) |
| Schonzeit | keine Schonzeit |
| Fangmass | 24 cm |
| Fundstelle | FBV GR, Art. 11 und Art. 19 FBV i. V. m. Anhang 1 Ziff. II FBV |
Werte nach Kantonsrecht über der Untergrenze des Bundes. Die Vorschriften deines Gewässers können strenger sein. Ohne Gewähr.
Was du dazu wissen solltest
Keine artspezifische Kalender-Schonzeit; der Schutz läuft über die Fangzeit (Art. 11 FBV, abweichende Fangzeiten Anhang 2 FBV). Das Fangmass wird gewässerspezifisch festgelegt (Art. 19 Abs. 1 FBV, Anhang 1 Ziff. II); Grundmass ist 24 cm, in vielen Abschnitten gilt stattdessen ein Fangfenster 26–34 cm. Die Entnahme von Bach- und Seeforellen ab 50 cm ist generell erlaubt, vorbehältlich der Schonzeitregelung nach Art. 15 FBV (Art. 19 Abs. 2 FBV). Bachforelle ist Edelfisch im Sinn von Art. 21 FBV (Fangzahlbeschränkungen nach Art. 22 FBV).
Abweichende Regeln im Kanton Graubünden
Die oben genannten Werte sind die Grundregel für Graubünden. In den folgenden Gewässern gilt für Bachforelle etwas anderes — bei Konkordats- und Grenzgewässern ist das die Regel, nicht die Ausnahme:
| Gilt für | Schonzeit | Fangmass | Fundstelle |
|---|---|---|---|
| Alpenrhein, Abschnitte 301–305 (Reichenau bis Kantonsgrenze) | keine Schonzeit | 26 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. C FBV |
| Vorderrhein, Abschnitte 101–102 (Quelle bis Wasserfassung EW Sedrun) | keine Schonzeit | 24 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. A FBV |
| Vorderrhein, Abschnitte 103–108 (Einmündung Rein da Medel bis Reichenau) | keine Schonzeit | 26–34 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. A FBV |
| Hinterrhein, Abschnitte 201–203 (Quelle bis Stausee Sufers) | keine Schonzeit | 28 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. B FBV |
| Hinterrhein, Abschnitte 204–209 (Stausee Sufers bis Reichenau) | keine Schonzeit | 26 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. B FBV |
| Landquart, Abschnitte 334–336 (Schlappinbach bis Einmündung Alpenrhein) | keine Schonzeit | 26 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. C FBV |
| Inn/En, Abschnitte 401–403 (Quelle bis St. Moritzersee, Oberengadin) | keine Schonzeit | 26 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. D FBV |
| Inn/En, Abschnitte 405–413 inkl. 412F (Wasserrückgabe KW Islas bis Landesgrenze) | keine Schonzeit | 26–34 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. D FBV |
| Oberengadiner Talseen: Lej da Segl/Silsersee (4001), Lej da Silvaplauna/Silvaplanersee (4002), Lej da Champfèr/Champfèrersee (4003), Lej da San Murezzan/St. Moritzersee (4004) | keine Schonzeit | 26 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. D FBV |
| Moesa, Abschnitte 803–806 (Pian San Giacomo bis Kantonsgrenze) | keine Schonzeit | 26 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. H FBV |
| Traversagna (843), Brücke Sant'Anna bis Einmündung Moesa | keine Schonzeit | 26 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. H FBV |
| Lago di Poschiavo (6011) | keine Schonzeit | 30 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. F FBV |
| Lago di Livigno (4031) | keine Schonzeit | 24 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. D FBV |
| Davosersee (3020) | keine Schonzeit | 24 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. C FBV |
| Stausee Solis (2054) | keine Schonzeit | 26 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. B FBV |
| Lag da Breil (1013) sowie Flem oberhalb Lag da Breil (151) | keine Schonzeit | 28 cm | Anhang 1 Ziff. II Bst. A FBV |
| Bergseen und übrige Gewässer ohne abweichenden Eintrag (Sammelnummern 90er-Reihe, z. B. 1090, 2090, 3090, 8090) | keine Schonzeit | 24 cm | Anhang 1 Ziff. I Bst. B und Ziff. II FBV |
| Lag da Barcuns (1022) und Lag da Runcahez (1023) | keine Schonzeit | kein Fangmass | Anhang 1 Ziff. II Bst. A FBV |
| Gewässer mit privaten Fischereirechten (in Anhang 1 mit «privat» bezeichnet) | nicht abschliessend geklärt | nicht abschliessend geklärt | Anhang 1 Ziff. I Bst. B FBV, Art. 1 Abs. 2 FBV |
| Alpenrhein (301–305), Vorderrhein (104–108), Hinterrhein (207–209), Landquart unterhalb der Chlus (336), Moesa (804–806), Traversagna (843) — nur See- und Bachforellen ab 50 cm | ab 15.07 | im Kantonsrecht nicht geführt | Art. 15 Abs. 1 FBV |
Alpenrhein, Abschnitte 301–305 (Reichenau bis Kantonsgrenze):Zusätzlich Schonzeit für Forellen ab 50 cm ab 15. Juli (Art. 15 FBV).
Vorderrhein, Abschnitte 103–108 (Einmündung Rein da Medel bis Reichenau):Fangfenster 26–34 cm (erlaubter Fangbereich). Auf den Abschnitten 104–108 zusätzlich Schonzeit für Forellen ab 50 cm ab 15. Juli (Art. 15 FBV).
Hinterrhein, Abschnitte 204–209 (Stausee Sufers bis Reichenau):Auf den Abschnitten 207–209 zusätzlich Schonzeit für Forellen ab 50 cm ab 15. Juli (Art. 15 FBV).
Landquart, Abschnitte 334–336 (Schlappinbach bis Einmündung Alpenrhein):Unterhalb der Chlus (336) zusätzlich Schonzeit für Forellen ab 50 cm ab 15. Juli (Art. 15 FBV).
Inn/En, Abschnitte 401–403 (Quelle bis St. Moritzersee, Oberengadin):Fangzeit dort erst ab 15. Juni bis 30. September (Anhang 2 FBV); Naturköderverbot (Art. 37 Abs. 1 Bst. g FBV).
Inn/En, Abschnitte 405–413 inkl. 412F (Wasserrückgabe KW Islas bis Landesgrenze):Fangfenster 26–34 cm. Generelles Watverbot am Inn 401–412 ausser 412F (Art. 8 Abs. 2 FBV); auf der Teilstrecke von 412F (oberhalb Einmündung Brancla bis Punt da la Resgia) ausschliesslich Fliegenfischerei (Art. 29 FBV).
Oberengadiner Talseen: Lej da Segl/Silsersee (4001), Lej da Silvaplauna/Silvaplanersee (4002), Lej da Champfèr/Champfèrersee (4003), Lej da San Murezzan/St. Moritzersee (4004):Fangzeit bis 30. September (Anhang 2 FBV). Bootsfischerei nur im Rahmen der privaten Bootsfischereirechte zulässig (Art. 28 Abs. 3 FBV).
Moesa, Abschnitte 803–806 (Pian San Giacomo bis Kantonsgrenze):Auf den Abschnitten 804–806 zusätzlich Schonzeit für Forellen ab 50 cm ab 15. Juli (Art. 15 FBV). Auf Abschnitt 804 zwischen Pont del Sass und Pont Poént: Tagesfanglimit zwei Edelfische, nur Einfachhaken, nur gebundene Kunstfliegen (Art. 22 Abs. 5, Art. 27 Abs. 3, Art. 37 Abs. 2 FBV).
Traversagna (843), Brücke Sant'Anna bis Einmündung Moesa:Zusätzlich Schonzeit für Forellen ab 50 cm ab 15. Juli (Art. 15 FBV).
Lago di Poschiavo (6011):Fangzeit endet bereits am 15. September (Anhang 2 FBV).
Lago di Livigno (4031):Tagesfanglimit zehn Edelfische, davon höchstens zwei Äschen (Art. 22 Abs. 4 FBV).
Davosersee (3020):Bootsfischerei nur im Rahmen der privaten Bootsfischereirechte zulässig (Art. 28 Abs. 3 Bst. a FBV).
Stausee Solis (2054):Fangzeit endet bereits am 15. September (Anhang 2 FBV).
Bergseen und übrige Gewässer ohne abweichenden Eintrag (Sammelnummern 90er-Reihe, z. B. 1090, 2090, 3090, 8090):Grundfangmass 24 cm; von 24 cm abweichende Werte sind in Anhang 1 fett hervorgehoben.
Lag da Barcuns (1022) und Lag da Runcahez (1023):Kein Fangmass. Im Lag da Runcahez (1023) zudem keine Fangzahlbeschränkung für Bach- und Seeforellen (Art. 23 Abs. 1 Bst. a FBV); ebenso in Darbola (8005) und Roggiasca (8009).
Gewässer mit privaten Fischereirechten (in Anhang 1 mit «privat» bezeichnet):Es gelten die Vorschriften gemäss privatem Fischereirecht; diese dürfen strenger sein als die FBV. In 15 dieser Gewässer darf mit dem kantonalen Patent gar nicht gefischt werden (Art. 7 Abs. 1 FBV).
Alpenrhein (301–305), Vorderrhein (104–108), Hinterrhein (207–209), Landquart unterhalb der Chlus (336), Moesa (804–806), Traversagna (843) — nur See- und Bachforellen ab 50 cm:In diesen Gewässern gilt für See- und Bachforellen ab 50 cm eine Schonzeit ab 15. Juli. Die FBV nennt nur den Beginn; die Schonzeit läuft bis zum Ende der jeweiligen Fangzeit und damit bis zur nächsten Saisoneröffnung. Unterhalb von 50 cm bleibt das gewässerspezifische Fangmass nach Anhang 1 Ziff. II massgebend.
Weitere Vorschriften im Kanton Graubünden
Graubünden regelt den Fischschutz primär über die Fangzeit (Fischereisaison), nicht über artspezifische Kalender-Schonzeiten. Fischereisaison: 1. Mai bis und mit 15. September an Fliessgewässern, 1. Mai bis und mit 31. Oktober an stehenden Gewässern (Art. 11 Abs. 1 FBV). Abweichende Fangzeiten für einzelne Gewässer nach Anhang 2 FBV: Eröffnung bereits am 1. Februar (Alpenrhein 302/303, Landquart 335 ab Arieschbach bis 336, Seen Oldis 3008, Caluoriweiher 3010, Zizerser Weiher 3011), am 1. März (Alpenrhein 304/305) — beide mit Unterbruch 1.–30. April auf bestimmten Abschnitten — sowie Eröffnung erst am 15. Juni am Inn 401–403, 405/406 und an mehreren Seitengewässern des Inns; Saisonende bereits am 15. September u. a. am Lai da Palpuogna (2030), Stausee Solis (2054), Stausee Isel Arosa (3004) und Lago di Poschiavo (6011), am 30. September am Alpenrhein 302–305, am Inn 401–403/405/406 und an den vier Oberengadiner Talseen (Silsersee 4001, Silvaplanersee 4002, Champfèrersee 4003, St. Moritzersee 4004). Artspezifische Schonzeiten gibt es nur für die Äsche (Art. 14 FBV) und für See-/Bachforellen ab 50 cm in sechs Gewässersystemen (Art. 15 FBV). Ganzjährig geschützt im ganzen Kanton sind Nase, Groppe, Strömer, Aal, Strigione und Bartgrundel sowie Dohlen- und Edelkrebs (Art. 3 Abs. 1 FBV); die Äsche zusätzlich im Einzugsgebiet der Moesa und im Inn unterhalb S-chanf (Art. 3 Abs. 2 FBV). Weitere zentrale Betriebsvorschriften: Nachtfangverbot 23.00–05.00 Uhr (Art. 16 FBV); Widerhakenverbot, höchstens drei Angelspitzen (Art. 27 FBV); nur ein Angelgerät gleichzeitig (Art. 26 FBV); Verbot des Angelns mit der Absicht, die Fische wieder freizulassen — Catch-and-Release ist untersagt (Art. 30 Abs. 2 FBV); generelles Bootsfischereiverbot inkl. Belly-Boat mit abschliessender Ausnahmeliste (Art. 28 FBV); Watverbot am Inn 401–412 ohne 412F (Art. 8 Abs. 2 FBV); Betreten der Gewässer zur Fischereiausübung grundsätzlich erst ab 1. Juni (Art. 8 Abs. 1 FBV). Fangzahlen: Tagesfanglimit vier Edelfische an Fliessgewässern, sechs an stehenden Gewässern, insgesamt höchstens sechs pro Tag; höchstens zwei Äschen pro Tag an Fliessgewässern; Saisonfanglimit 60 Edelfische an Fliessgewässern, davon höchstens zehn Äschen; Sonderlimiten Lago di Livigno (zehn Edelfische, davon max. zwei Äschen) und Moesa 804 zwischen Pont del Sass und Pont Poént (zwei Edelfische); Fangzahlbeschränkungen gelten pro Person, nicht pro Patent (Art. 22 FBV). Edelfische sind Bach- und Seeforellen aller genetischen Ausprägungen, Seesaiblinge, Bachsaiblinge, Amerikanische Seesaiblinge (Namaycush), Regenbogenforellen und Äschen (Art. 21 FBV); für alle übrigen freigegebenen Arten gilt keine Fangzahlbeschränkung (Art. 24 FBV). Fangstatistikpflicht für alle Patentinhaber, grundsätzlich elektronisch über die Bündner Fischerei-App (Art. 38–40 FBV). Als Köderfisch sind nur tote Elritzen zulässig; der Fang und die Verwendung von Fischnährtieren als Köder sind verboten (Art. 33 FBV); Naturköderverbot in 19 aufgeführten Gewässerabschnitten (Art. 37 FBV). In 15 Gewässern mit privaten Fischereirechten darf mit dem kantonalen Patent überhaupt nicht gefischt werden, darunter Igl Lai/Heidsee, Vaz/Obervaz (2056 und 2057), Selvasee Vals (1017), Lag Grond Laax (1018), Lag la Cresta Flims/Trin (1020), Lej Nair und Lej Pitschen Pontresina (4020/4021), Lai Nair und Lai da Tarasp Scuol (4036/4037), Lai da Rims Val Müstair (5001); in allen übrigen Privatgewässern ist die Uferfischerei mit kantonalem Patent gestattet (Art. 7 FBV). Inhaber privater Fischereirechte dürfen strengere Bestimmungen erlassen (Art. 1 Abs. 2 FBV).
Quelle & Stand
- Rechtsgrundlage 1
- Verordnung über den Fischereibetrieb (Fischereibetriebsvorschriften) (BR 760.155)
- Fundstelle
- Art. 11 und Art. 19 FBV i. V. m. Anhang 1 Ziff. II FBV
- Fassung
- Vom 10.12.2019, in Kraft seit 01.01.2020; aktuelle Version in Kraft seit 01.01.2026 (Beschlussdatum 08.12.2025), Anhänge Stand 1. Januar 2026
- Quelle abgerufen am
- 15. August 2026 · amtlicher Volltext
- Rechtsgrundlage 2
- Verordnung vom 24. November 1993 zum Bundesgesetz über die Fischerei (SR 923.01)
- Fassung
- Vom 24. November 1993, Stand am 1. Januar 2021
- Quelle abgerufen am
- 15. August 2026 · amtlicher Volltext
Häufige Fragen
Wann ist die Schonzeit bei Bachforelle im Kanton Graubünden?
Das Fischereirecht im Kanton Graubünden sieht für Bachforelle keine eigene Schonzeit vor. Es bleibt bei der Vorgabe des Bundes nach Art. 1 VBGF und den Vorschriften deines Gewässers.
Wie gross muss die Bachforelle sein, damit man sie mitnehmen darf?
Das Fangmindestmass beträgt 24 Zentimeter. Fische werden von der Kopfspitze bis zu den Spitzen der natürlich ausgebreiteten Schwanzflossen gemessen, Krebse vom Stirnschnabel bis zum Schwanzende. (Art. 2 Abs. 2 VBGF). Untermassige Fische sind unverzüglich zurückzusetzen.
Gilt die Regel im ganzen Kanton Graubünden?
Nein. im Kanton Graubünden gelten für Bachforelle in einzelnen Gewässern abweichende Regeln: Alpenrhein, Abschnitte 301–305 (Reichenau bis Kantonsgrenze), Vorderrhein, Abschnitte 101–102 (Quelle bis Wasserfassung EW Sedrun), Vorderrhein, Abschnitte 103–108 (Einmündung Rein da Medel bis Reichenau), Hinterrhein, Abschnitte 201–203 (Quelle bis Stausee Sufers), Hinterrhein, Abschnitte 204–209 (Stausee Sufers bis Reichenau), Landquart, Abschnitte 334–336 (Schlappinbach bis Einmündung Alpenrhein), Inn/En, Abschnitte 401–403 (Quelle bis St. Moritzersee, Oberengadin), Inn/En, Abschnitte 405–413 inkl. 412F (Wasserrückgabe KW Islas bis Landesgrenze), Oberengadiner Talseen: Lej da Segl/Silsersee (4001), Lej da Silvaplauna/Silvaplanersee (4002), Lej da Champfèr/Champfèrersee (4003), Lej da San Murezzan/St. Moritzersee (4004), Moesa, Abschnitte 803–806 (Pian San Giacomo bis Kantonsgrenze), Traversagna (843), Brücke Sant'Anna bis Einmündung Moesa, Lago di Poschiavo (6011), Lago di Livigno (4031), Davosersee (3020), Stausee Solis (2054), Lag da Breil (1013) sowie Flem oberhalb Lag da Breil (151), Bergseen und übrige Gewässer ohne abweichenden Eintrag (Sammelnummern 90er-Reihe, z. B. 1090, 2090, 3090, 8090), Lag da Barcuns (1022) und Lag da Runcahez (1023), Gewässer mit privaten Fischereirechten (in Anhang 1 mit «privat» bezeichnet), Alpenrhein (301–305), Vorderrhein (104–108), Hinterrhein (207–209), Landquart unterhalb der Chlus (336), Moesa (804–806), Traversagna (843) — nur See- und Bachforellen ab 50 cm. Die Einzelheiten stehen auf dieser Seite unter „Abweichende Regeln".
Was gibt der Bund vor und was der Kanton?
Der Bund nennt in Art. 1 VBGF nur eine Mindestdauer in Wochen und in Art. 2 VBGF ein Fangmindestmass in Zentimetern. Beginn und Ende der Schonzeit legen die Kantone fest — sie dürfen die Schonzeit verlängern, auf weitere Arten ausdehnen und die Masse erhöhen, aber nie darunter gehen. Deshalb steht auf dieser Seite beides nebeneinander.
Weiter prüfen
Mit dem Checker „Darf ich fischen?" prüfst du für ein konkretes Datum, ob Bachforelle gerade entnommen werden darf — mit Fundstelle. Das Fangmass für Bachforelle im Kanton Graubünden steht auf einer eigenen Seite, und das Fischereipatent im Kanton Graubünden erklärt, welche Berechtigung du überhaupt brauchst.
Mehr zur Art: Bachforelle — Steckbrief, Köder und Technik. Alle Schonzeiten im Kanton Graubünden lassen sich als Kalender abonnieren — mit Erinnerung, sobald Bachforelle wieder frei wird.
Bachforelle in anderen Kantonen
Alle Kantone nebeneinander stehen in der Übersicht „Bachforelle Schonzeit".
- Bachforelle Schonzeit Zürich
- Bachforelle Schonzeit Bern
- Bachforelle Schonzeit Luzern
- Bachforelle Schonzeit Uri
- Bachforelle Schonzeit Schwyz
- Bachforelle Schonzeit Obwalden
- Bachforelle Schonzeit Nidwalden
- Bachforelle Schonzeit Glarus
- Bachforelle Schonzeit Zug
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- Bachforelle Schonzeit Basel-Stadt
- Bachforelle Schonzeit Basel-Landschaft
- Bachforelle Schonzeit Schaffhausen
- Bachforelle Schonzeit Appenzell Ausserrhoden
- Bachforelle Schonzeit Appenzell Innerrhoden
- Bachforelle Schonzeit St. Gallen
- Bachforelle Schonzeit Aargau
- Bachforelle Schonzeit Thurgau
- Bachforelle Schonzeit Freiburg
- Bachforelle Schonzeit Waadt
- Bachforelle Schonzeit Wallis
- Bachforelle Schonzeit Neuenburg
- Bachforelle Schonzeit Genf
- Bachforelle Schonzeit Jura
- Bachforelle Schonzeit Tessin
Andere Fischarten im Kanton Graubünden
- Seeforelle Schonzeit Graubünden
- Regenbogenforelle Schonzeit Graubünden
- Seesaibling Schonzeit Graubünden
- Bachsaibling Schonzeit Graubünden
- Felchen Schonzeit Graubünden
- Äsche Schonzeit Graubünden
- Lachs Schonzeit Graubünden
- Hecht Schonzeit Graubünden
- Egli Schonzeit Graubünden
- Zander Schonzeit Graubünden
- Trüsche Schonzeit Graubünden
- Wels Schonzeit Graubünden
- Aal Schonzeit Graubünden
- Karpfen Schonzeit Graubünden
- Schleie Schonzeit Graubünden
- Alet Schonzeit Graubünden
- Rotauge Schonzeit Graubünden
- Brachsme Schonzeit Graubünden
- Barbe Schonzeit Graubünden
- Nase Schonzeit Graubünden
Alle Schonzeiten und Fangmasse im Kanton Graubünden im Überblick