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See · TG · SG

Fischen im Bodensee-Obersee

International geregelt über die Bodensee-Fischereiordnung der IBKF — eigene Schonzeiten und Fangmasse.

Bodensee-Obersee — See
Foto: Ulamm (Diskussion) · Public domain · via Wikimedia Commons

Karte © Mapbox © OpenStreetMap · Marker auf der BAFU-Messstation · Tiefen/Seezeichen © OpenSeaMap-Mitwirkende (ODbL), auf Schweizer Seen nur stellenweise erfasst.

Beiss-Index Bodensee-Obersee

Wie stehen die Bedingungen gerade? Der Index verrechnet den Luftdruck-Trend der letzten sechs Stunden, die Wassertemperatur auf 1 m Tiefe, die Mondphase, den Pegel-Trend sowie Wind und Bewölkung. Welche Faktoren eingeflossen sind, steht darunter. Der Bund misst an Seen keine Wassertemperatur — für Bodensee-Obersee rechnet sie das Seemodell Alplakes der Eawag. Dazu kommen die Sprungschicht und ein Blick in die Tiefe: Im Sommer steht der Fisch nicht dort, wo das Wasser am wärmsten ist.

Messwerte werden geladen …

Wassertemperatur und Tiefenprofil dieses Sees: Alplakes (Eawag), Modell simstrat, Lizenz CC BY 4.0. Das Modell rechnet einmal täglich; die Werte sind eine Simulation, keine Messung an einer Boje.

Wer hier Recht setzt

Der Bodensee-Obersee berührt 2 Kantone. Massgeblich ist jeweils das Recht des Kantons, in dessen Hoheitsgebiet du stehst — bei Konkordatsgewässern zusätzlich die interkantonale Vereinbarung. Das ist kein Detail: Am selben See können je nach Ufer andere Schonzeiten und Fangmasse gelten.

Wer die Fangberechtigung ausgibt

Ohne Patent fischen?

Der Bodensee-Obersee trägt ein Freiangelrecht: Vom Ufer aus darf ohne Patent gefischt werden.

Das Freiangelrecht nimmt die Patentpflicht ab — mehr nicht. Schonzeiten, Fangmasse, Schongebiete und die Regeln zu Köder und Haken gelten unverändert; welche das sind, steht auf der Freiangelrecht-Seite des Kantons mit Fundstelle.

Geregelte Arten am Bodensee-Obersee

Diese Arten sind in mindestens einem Anliegerkanton mit Schonzeit geführt. Die Werte gelten hier — wo der Kanton für den Bodensee-Obersee eine eigene Regel führt, steht sie in der Tabelle und ersetzt den Kantonswert.

Art TGSG
Bachforelle 01.11.–10.01.
60 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
01.10.–29.02.
25 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
Seeforelle 01.11.–10.01.
60 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
01.11.–10.01.
60 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
Regenbogenforelle keine Schonzeit
kein Fangmass
eigene Regel für Bodensee-Obersee
keine Schonzeit
kein Fangmass
eigene Regel für Bodensee-Obersee
Seesaibling 01.11.–31.12.
kein Fangmass
eigene Regel für Bodensee-Obersee
01.11.–31.12.
kein Fangmass
eigene Regel für Bodensee-Obersee
Felchen ganzjährig geschont
kein Fangmass
eigene Regel für Bodensee-Obersee
ganzjährig geschont
kein Fangmass
eigene Regel für Bodensee-Obersee
Äsche 01.02.–30.04.
35 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
01.02.–30.04.
35 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
Lachs nur Bundesvorgabe
nur Bundesvorgabe
ganzjährig geschont
im Kantonsrecht nicht geführt
Hecht keine Schonzeit
kein Fangmass
eigene Regel für Bodensee-Obersee
keine Schonzeit
kein Fangmass
eigene Regel für Bodensee-Obersee
Egli 20.04.–10.05.
kein Fangmass
eigene Regel für Bodensee-Obersee
20.04.–10.05.
13 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
Zander 01.04.–31.05.
40 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
01.04.–31.05.
40 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
Aal keine Schonzeit
50 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
keine Schonzeit
50 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
Karpfen keine Schonzeit
25 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
keine Schonzeit
25 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
Schleie keine Schonzeit
20 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
keine Schonzeit
20 cm
eigene Regel für Bodensee-Obersee
Nase nur Bundesvorgabe
nur Bundesvorgabe
ganzjährig geschont
im Kantonsrecht nicht geführt

Obere Zeile Schonzeit, darunter das Fangmass. Kantonsrecht über der Untergrenze des Bundes. Ohne Gewähr.

Eigene Regeln für den Bodensee-Obersee

Diese Werte weichen von der Grundregel des Kantons ab und gehen ihr vor. Die Spalte «Gilt für» sagt, worauf sich die Regel bezieht — teils auf einen Seeteil, teils auf eine bestimmte Fangart.

Art Kanton Gilt für Schonzeit Fangmass Fundstelle
Bachforelle TG Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See) 01.11.–10.01. 60 cm Art. 27 Abs. 1 Bst. c SR 923.31
Bachforelle SG Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil) 01.10.–29.02. 25 cm Fischereibestimmungen Bodensee-Obersee des ANJF (Dezember 2025), Ziff. IV.1 lit. e
Seeforelle TG Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See) 01.11.–10.01. 60 cm Art. 27 Abs. 1 Bst. c SR 923.31
Seeforelle SG Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil) 01.11.–10.01. 60 cm Art. 27 Abs. 1 lit. c V UVEK Bodensee-Obersee (SR 923.31) für die Schonzeit; Fischereibestimmungen Bodensee-Obersee des ANJF (Dezember 2025), Ziff. IV.1 lit. d, sowie Anhang 2 FV SG für das Fangmass von 60 cm
Regenbogenforelle TG Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See) keine Schonzeit kein Fangmass Art. 27 Abs. 1 Bst. d SR 923.31
Regenbogenforelle SG Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil) keine Schonzeit kein Fangmass Art. 27 Abs. 1 lit. d V UVEK Bodensee-Obersee (SR 923.31); Fischereibestimmungen Bodensee-Obersee des ANJF (Dezember 2025), Ziff. IV.1 lit. c
Seesaibling TG Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See) 01.11.–31.12. kein Fangmass Art. 27 Abs. 1 Bst. e und Abs. 10 SR 923.31
Seesaibling SG Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil) 01.11.–31.12. kein Fangmass Art. 27 Abs. 1 lit. e V UVEK Bodensee-Obersee (SR 923.31); Fischereibestimmungen Bodensee-Obersee des ANJF (Dezember 2025), Ziff. IV.1 lit. f
Felchen TG Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See) ganzjährig geschont kein Fangmass Art. 27 Abs. 1 Bst. a SR 923.31
Felchen SG Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil) ganzjährig geschont kein Fangmass Art. 27 Abs. 1 lit. a V UVEK Bodensee-Obersee (SR 923.31): Schonzeit 1. Januar bis 31. Dezember, kein Fangmindestmass; Fischereibestimmungen Bodensee-Obersee des ANJF (Dezember 2025), Ziff. IV.1 lit. a
Äsche TG Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See) 01.02.–30.04. 35 cm Art. 27 Abs. 1 Bst. b SR 923.31
Äsche SG Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil) 01.02.–30.04. 35 cm Art. 27 Abs. 1 lit. b V UVEK Bodensee-Obersee (SR 923.31); Fischereibestimmungen Bodensee-Obersee des ANJF (Dezember 2025), Ziff. IV.1 lit. b
Hecht TG Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See) keine Schonzeit kein Fangmass Art. 27 Abs. 1 SR 923.31 (Hecht ohne Schonzeit und ohne Fangmindestmass)
Hecht SG Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil) keine Schonzeit kein Fangmass Fischereibestimmungen Bodensee-Obersee des ANJF (Dezember 2025), Ziff. IV.1 lit. g («keine Schonzeit»)
Egli TG Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See) 20.04.–10.05. kein Fangmass Art. 27 Abs. 1 Bst. g und Abs. 8 SR 923.31
Egli SG Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil) 20.04.–10.05. 13 cm Art. 27 Abs. 1 lit. g V UVEK Bodensee-Obersee (SR 923.31) für die Schonzeit; Fischereibestimmungen Bodensee-Obersee des ANJF (Dezember 2025), Ziff. IV.1 lit. i für das Fangmass
Zander TG Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See) 01.04.–31.05. 40 cm Art. 27 Abs. 1 Bst. f SR 923.31
Zander SG Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil) 01.04.–31.05. 40 cm Art. 27 Abs. 1 lit. f V UVEK Bodensee-Obersee (SR 923.31); Fischereibestimmungen Bodensee-Obersee des ANJF (Dezember 2025), Ziff. IV.1 lit. h
Aal TG Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See) keine Schonzeit 50 cm Art. 27 Abs. 1 Bst. j SR 923.31
Aal SG Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil) keine Schonzeit 50 cm Art. 27 Abs. 1 lit. j V UVEK Bodensee-Obersee (SR 923.31); Fischereibestimmungen Bodensee-Obersee des ANJF (Dezember 2025), Ziff. IV.1 lit. m
Karpfen TG Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See) keine Schonzeit 25 cm Art. 27 Abs. 1 Bst. h SR 923.31
Karpfen SG Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil) keine Schonzeit 25 cm Art. 27 Abs. 1 lit. h V UVEK Bodensee-Obersee (SR 923.31); Fischereibestimmungen Bodensee-Obersee des ANJF (Dezember 2025), Ziff. IV.1 lit. k
Schleie TG Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See) keine Schonzeit 20 cm Art. 27 Abs. 1 Bst. i SR 923.31
Schleie SG Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil) keine Schonzeit 20 cm Art. 27 Abs. 1 lit. i V UVEK Bodensee-Obersee (SR 923.31); Fischereibestimmungen Bodensee-Obersee des ANJF (Dezember 2025), Ziff. IV.1 lit. l

Bachforelle, Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See): Fangmindestmass seit 01.02.2026 60 cm (IBKF-Beschluss vom 25.06.2025, V des UVEK vom 09.12.2025, AS 2025 858; zuvor 50 cm). Schonzeiten beginnen und enden um 12.00 Uhr. Fangmindestmass gemessen bei zusammengelegter Schwanzflosse.

Bachforelle, Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil): Das Merkblatt hält ausdrücklich fest, dass dieser Eintrag «nur für die Steinach mit Jugendpatent» gilt. Für Forellen im See selbst gilt die Seeforellen-Regelung (01.11.–10.01.).

Seeforelle, Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See): Fangmindestmass seit 01.02.2026 60 cm. Laichfischfang auf Seeforellen nur mit Sonderbewilligung (Art. 24 SR 923.31).

Seeforelle, Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil): Die Verordnung des UVEK (SR 923.31, Stand 1. Januar 2024) nennt für «Forellen» ein Fangmindestmass von 50 cm. Der Kanton St.Gallen wendet — gestützt auf Art. 5 Abs. 3 SR 923.31 und Anhang 2 FV — für seinen Seeteil 60 cm an; so auch das amtliche Merkblatt vom Dezember 2025. Die Schonzeiten am Bodensee beginnen und enden am angegebenen Tag jeweils um 12.00 Uhr (Art. 27 Abs. 2 SR 923.31).

Regenbogenforelle, Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See): In der Tabelle mit Strich in beiden Spalten aufgeführt: weder Schonzeit noch Fangmindestmass.

Regenbogenforelle, Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil): Beide Quellen führen die Regenbogenforelle ausdrücklich mit «keine Schonzeit» und ohne Fangmindestmass auf.

Seesaibling, Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See): Kein Fangmindestmass (Strich in der Tabelle). Vom 31.12., 12.00 Uhr, bis 01.11., 12.00 Uhr, dürfen mit Angelgeräten höchstens 5 Seesaiblinge pro Tag gefangen werden; alle gefangenen Seesaiblinge sind anzulanden.

Seesaibling, Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil): Kein Fangmindestmass; stattdessen Tagesfanglimite von 5 Saiblingen je Angelfischerin oder Angelfischer.

Felchen, Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See): Ganzjährige Schonzeit seit 01.01.2024 (IBKF-Beschluss vom 21.06.2023, V des UVEK vom 27.11.2023, AS 2023 757). Kein Fangmindestmass.

Felchen, Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil): Das ganzjährige Felchenfangverbot gilt seit dem 1. Januar 2024 (Änderung der V UVEK vom 27. November 2023, AS 2023 757). Das amtliche Merkblatt präzisiert: «Vom 1.1.2024 bis 31.12.2026 gilt ein totales Felchen-Fangverbot.» Die Befristung ist vor der Saison 2027 neu zu prüfen.

Äsche, Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil): Die Schonzeit beginnt und endet am angegebenen Tag jeweils um 12.00 Uhr.

Hecht, Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See): Die Tabelle in Art. 27 Abs. 1 SR 923.31 führt den Hecht nicht auf; das amtliche Merkblatt «Bestimmungen über die Ausübung der Sportfischerei im Bodensee-Obersee 2026» der Jagd- und Fischereiverwaltung TG (Stand Dezember 2025) listet den Hecht ausdrücklich mit Strich in beiden Spalten.

Hecht, Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil): Der Hecht ist im Katalog des Merkblatts ausdrücklich mit «keine Schonzeit» und ohne Fangmindestmass aufgeführt; in Art. 27 V UVEK Bodensee-Obersee ist er nicht genannt. Gefangene laichreife Hechte sind der Fischzuchtanstalt Rorschach zu übergeben (Art. 17 V Bodensee SG).

Egli, Bodensee-Obersee (schweizerisches Ufer, Halde und Hoher See): Kein Fangmindestmass. Vom 10.05., 12.00 Uhr, bis 20.04., 12.00 Uhr, höchstens 30 Barsche pro Tag mit Angelgeräten. Vom 10.05. bis 15.09. sind gefangene Barsche über 13 cm, in der übrigen Zeit alle gefangenen Barsche anzulanden.

Egli, Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil): Das Fangmindestmass von 13 cm gilt nur im Zeitraum vom 10. Mai bis 15. September; in der übrigen Zeit sind alle gefangenen Barsche anzulanden. Tagesfanglimite 30 Barsche; im Boot mitgeführte Barsche gelten als am gleichen Tag gefangen (Art. 16quinquies V Bodensee SG).

Zander, Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil): Die Schonzeit beginnt und endet am angegebenen Tag jeweils um 12.00 Uhr.

Aal, Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil): Beide Kataloge nennen ausdrücklich «–» für die Schonzeit und 50 cm als Fangmindestmass.

Karpfen, Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil): Keine Schonzeit, Fangmindestmass 25 cm.

Schleie, Bodensee-Obersee (st.gallischer Teil): Keine Schonzeit, Fangmindestmass 20 cm.

Achtung bei 3 Arten: Die Anliegerkantone regeln Bachforelle, Lachs, Nase unterschiedlich. Wer am Bodensee-Obersee die Kantonsgrenze überquert, fischt unter anderen Vorschriften.

Messstation

StationRomanshorn (2032)
BetreiberBundesamt für Umwelt BAFU, Hydrologie
GemessenPegel
Höhe über Meerrund 395 m
Koordinaten47.5648, 9.381

Für dieses Gewässer misst der Bund keine Wassertemperatur — an Seen erfasst die BAFU nur den Pegel. Wir übertragen deshalb keine Temperatur von einem Zufluss: Ein See schichtet sich, ein Fluss nicht, und eine übernommene Zahl wäre schlicht falsch. Die Temperatur oben im Beiss-Index kommt aus dem Seemodell simstrat der Eawag und ist als Simulation ausgewiesen.

Häufige Fragen

Welche Regeln gelten am Bodensee-Obersee?

Der Bodensee-Obersee grenzt an 2 Kantone: Thurgau, St. Gallen. Massgeblich ist das Recht des Kantons, in dessen Hoheitsgebiet du fischst; bei Konkordatsgewässern gilt zusätzlich die interkantonale Vereinbarung. Die Werte stehen auf den verlinkten Kantonsseiten.

Darf ich am Bodensee-Obersee ohne Patent fischen?

Ja, vom Ufer aus. Thurgau gewährt hier ein Freiangelrecht. St. Gallen gewährt hier ein Freiangelrecht. Es befreit von der Patentpflicht, sonst von nichts: Schonzeiten, Fangmasse, Schongebiete und die Vorgaben zu Rute, Köder und Haken gelten weiter. Sie stehen mit Fundstelle auf der Freiangelrecht-Seite des Kantons.

Brauche ich am Bodensee-Obersee ein Patent?

Für alles, was über die Freiangelei hinausgeht, ja. Das Freiangelrecht deckt hier nur das Fischen vom Ufer mit einfachem Gerät ab; wer mehr Ruten führen, vom Boot fischen oder anderes Gerät einsetzen will, braucht eine Fangberechtigung. Welche Patentarten es gibt und was sie kosten, steht auf der Patentseite des jeweiligen Kantons.

Wie warm ist das Wasser im Bodensee-Obersee?

Die Temperatur steht oben im Beiss-Index. Sie stammt nicht von der BAFU — der Bund misst an Seen nur den Pegel, seine 83 Temperaturstationen liegen an Flüssen. Gerechnet wird sie vom Seemodell simstrat der Eawag (Alplakes), einmal täglich, als Simulation und nicht als Messung an einer Boje. Es nennt neben der Oberfläche auch die Sprungschicht: Im Sommer steht der Fisch nicht dort, wo das Wasser am wärmsten ist.

Woher stammen die Messwerte?

Von der Messstation Romanshorn der BAFU-Hydrologie (Stations-ID 2032), ergänzt um Luftdruck, Wind und Bewölkung von Open-Meteo. Beide Quellen sind auf jeder Seite genannt und verlinkt.

Weiter

Ob du heute entnehmen darfst, klärt der Checker „Darf ich fischen?". Die Bundesvorgaben stehen unter Schonzeiten, die Berechtigung — inklusive Patentpreisen — unter Patent Thurgau, Patent St. Gallen. Ob du hier ohne Patent fischen darfst, steht unter Freiangelrecht Thurgau, Freiangelrecht St. Gallen.

Fischarten im Bodensee-Obersee

Diese Arten führen wir mit einem Porträt, das der Bodensee-Obersee ausdrücklich nennt. Das ist eine Auswahl typischer Zielfische, keine vollständige Bestandsliste — welche Arten hier tatsächlich vorkommen und gefangen werden dürfen, richtet sich nach dem Erlass, der für dieses Gewässer gilt, und der Rechtstabelle oben.

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