Technik · Schweizer Methode
Hegene
Die Schweizer Methode auf Felchen und Egli: mehrere kleine Nymphen an Seitenarmen, senkrecht über tiefem Wasser geführt.
Montage
An einer dünnen Hauptschnur sitzen vier bis sechs kurze Seitenarme mit je einer kleinen Nymphe, am Ende ein Blei von 5 bis 20 Gramm. Die Rute ist lang, weich und hat eine feine Spitze — sie muss den zaghaften Biss eines Felchens zeigen, bevor der Fisch wieder ausspuckt.
Führung
Senkrecht vom Boot ablassen, bis das Blei die Zieltiefe erreicht, dann in kleinen Hebern zupfen und wieder absinken lassen. Der Biss kommt meist beim Absinken und zeigt sich als leichtes Zucken oder als ausbleibender Zug in der Spitze.
Wann sich die Methode lohnt
Ganzjährig, wo die Schonzeiten es zulassen. Auf Felchen im Sommer über grosser Tiefe, auf Egli flacher und ufernäher.
Der häufigste Fehler
Zu grobes Gerät. Die Hegene lebt von feiner Schnur und weicher Spitze — mit einer straffen Spinnrute merkt man den halben Bisse nicht.
Zielfische
- Felchen angeln · Schonzeit prüfen
- Egli angeln · Schonzeit prüfen
- Seesaibling angeln · Schonzeit prüfen
Gewässer, an denen sich das anbietet
Auf diesen Seiten stehen der aktuelle Pegel, der Beiss-Index und das Recht der Anliegerkantone:
- Fischen im Zürichsee
- Fischen im Vierwaldstättersee
- Fischen im Bodensee-Obersee
- Fischen im Thunersee
- Fischen im Zugersee
- Fischen im Walensee
Häufige Fragen
Auf welche Fische fischt man mit Hegene?
Vor allem auf Felchen, Egli, Seesaibling. Auf den Artseiten steht, wann diese Arten in welchem Kanton geschont sind — das entscheidet, ob die Methode gerade überhaupt infrage kommt.
Was braucht man für Hegene?
An einer dünnen Hauptschnur sitzen vier bis sechs kurze Seitenarme mit je einer kleinen Nymphe, am Ende ein Blei von 5 bis 20 Gramm. Die Rute ist lang, weich und hat eine feine Spitze — sie muss den zaghaften Biss eines Felchens zeigen, bevor der Fisch wieder ausspuckt.
Wann ist Hegene am besten?
Ganzjährig, wo die Schonzeiten es zulassen. Auf Felchen im Sommer über grosser Tiefe, auf Egli flacher und ufernäher.
Was ist der häufigste Fehler?
Zu grobes Gerät. Die Hegene lebt von feiner Schnur und weicher Spitze — mit einer straffen Spinnrute merkt man den halben Bisse nicht.