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Schonzeiten

Schonzeiten und Fangmasse im Kanton Aargau

Alle Arten, die das Fischereirecht des Kantons Aargau führt — mit Schonzeit, Fangmass und Fundstelle im amtlichen Erlass. Die Werte stehen über der Untergrenze des Bundes, die für die ganze Schweiz gilt.

Art Schonzeit Fangmass Fundstelle
Bach-, Fluss- und Seeforelle / «Forelle im Bach und Weiher» +3 01.10.–28.02. 22 cm § 15 Abs. 2 lit. b und § 16 Abs. 1 lit. g AFV
Bach-, Fluss- und Seeforelle +3 01.10.–28.02. 22 cm § 15 Abs. 2 lit. b und § 16 Abs. 1 lit. g AFV
im Kantonsrecht nicht geführt nicht abschliessend geklärt
im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt
nur Bundesvorgabe nur Bundesvorgabe Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 1 VBGF
Felchen (lokal «Ballen») +1 01.10.–31.12. 25 cm § 15 Abs. 2 lit. c und § 16 Abs. 1 lit. f AFV
Äsche +1 ganzjährig geschont nur Bundesvorgabe § 15 Abs. 2 lit. a AFV
Hecht +2 01.02.–30.04. 50 cm § 15 Abs. 2 lit. d und § 16 Abs. 1 lit. j AFV
Barsch (Egli) / Flussbarsch +2 keine Schonzeit 15 cm § 16 Abs. 1 lit. e AFV (Fangmass); § 15 Abs. 2 AFV nennt den Barsch nicht
+1 im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt
Aal ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt Art. 2a Abs. 1 VBGF i. V. m. Anhang 1 VBGF
Karpfen +1 keine Schonzeit 30 cm § 16 Abs. 1 lit. k AFV (Fangmass); § 15 Abs. 2 AFV nennt den Karpfen nicht
Schleie keine Schonzeit 25 cm § 16 Abs. 1 lit. l AFV (Fangmass); § 15 Abs. 2 AFV nennt die Schleie nicht
im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt
Barbe im Bach / Barbe in Rhein, Aare, Reuss und Limmat +1 keine Schonzeit 30 cm § 16 Abs. 1 lit. c AFV (Fangmass); § 15 Abs. 2 AFV nennt die Barbe nicht
Nase ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt Art. 2a Abs. 1 VBGF i. V. m. Anhang 1 VBGF
Lachs ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt Art. 2a Abs. 1 und 2 VBGF i. V. m. Anhang 1 VBGF
Edelkrebs 01.10.–15.07. 12 cm § 15 Abs. 2 lit. e und § 16 Abs. 1 lit. m AFV
Dohlenkrebs 01.10.–15.07. 9 cm § 15 Abs. 2 lit. e und § 16 Abs. 1 lit. n AFV
Steinkrebs 01.10.–15.07. 9 cm § 15 Abs. 2 lit. e und § 16 Abs. 1 lit. n AFV
Bachneunauge ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt Art. 2a Abs. 1 VBGF i. V. m. Anhang 1 VBGF
Bitterling ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt Art. 2a Abs. 1 VBGF i. V. m. Anhang 1 VBGF

„+n" heisst: In n Gewässern dieses Kantons gelten abweichende Werte — Konkordatsseen, Grenzstrecken, Bergseen. Details auf der jeweiligen Artseite. Ohne Gewähr.

Besonderheiten im Kanton Aargau

PACHTKANTON. Der Aargau vergibt die staatlichen Fischereirechte durch Verpachtung von Revieren (8 Jahre) an Fischereivereine oder an höchstens zwei natürliche Personen; daneben bestehen grundbuchlich eingetragene private Fischereirechte (§§ 3–6 und 16 AFG). Fischerkarten für die Reviere geben die Pächterinnen und Pächter bzw. die Inhaber privater Rechte ab. Rund 2'750 km Gewässer sind fischereirechtlich belegt.

GELTUNGSBEREICHE. Drei Regelwerke greifen ineinander: (1) die AFV für alle Aargauer Gewässer, (2) die Übereinkunft Hallwilersee AG/LU und (3) die Übereinkunft Aare AG/SO. Für den Hallwilersee und für die Aare-Grenzstrecke AG/SO legen ausdrücklich die beiden Übereinkünfte die Schonzeiten, Fangmindestmasse und Fangbeschränkungen fest (§ 15 Abs. 4, § 16 Abs. 3 und § 17 Abs. 1bis AFV).

JAHRESZEITLICHE SPERRE FÜR KLEINGEWÄSSER. Die Angelfischerei ist in Rhein, Aare, Reuss, Limmat, im Hallwilersee sowie in Suhre und Aabach ganzjährig erlaubt; in allen übrigen Fliessgewässern nur vom 1. März bis 30. September (§ 15 Abs. 1 AFV).

TAGESFANGBESCHRÄNKUNGEN. Rhein, Aare, Reuss und Limmat: gesamthaft höchstens sechs Fische der Arten Forelle und Hecht pro Tag (§ 17 Abs. 1 AFV, Fassung seit 01.05.2026; bis 30.04.2026 galt «Forelle, Äsche und Hecht»). Hallwilersee: 1 Forelle, 3 Hechte, 25 Felchen, 30 Egli pro Tag (§ 16 Abs. 2 Übereinkunft Hallwilersee). Aare-Grenzstrecke AG/SO: 6 Forellen, 2 Äschen, 5 Hechte pro Tag (§ 4 Übereinkunft Aare AG/SO).

GERÄTE UND METHODEN (§§ 9–12 AFV). Grundsatz: eine Angelrute bzw. eine Schnur mit höchstens fünf Angeln. Zwei Ruten sind erlaubt vom 1. März bis 30. September in Rhein, Aare, Reuss und Limmat sowie ganzjährig für die Schleppfischerei im Hallwilersee (dort auch nach § 8 der Übereinkunft). Angeln mit Widerhaken sind nur für die Hegenen- und Schleppangelfischerei zulässig (§ 10 Abs. 1 lit. d AFV) — im Klingnauer Stausee sind Widerhaken laut kantonalem Merkblatt generell verboten. Die Rute ist dauernd unter direkter Kontrolle zu halten. Wer mehrere Fischereikarten besitzt, darf trotzdem nie mit mehr als zwei Ruten fischen. Inhaberinnen und Inhaber von Jahres-, Wochen- oder Tageskarten dürfen nur vom Ufer aus fischen, sofern der Pachtvertrag nichts anderes bestimmt (§ 10 Abs. 4 AFV). Verboten sind u. a. Betäubungsmittel, Gifte, Feuerwaffen, Speere, Harpunen, Pfeile, Sprengstoff sowie das absichtliche Reissen (§ 9 AFV).

LEBENDE KÖDERFISCHE. Nur noch in Weihern und Kleinseen bis 30 Hektaren erlaubt (§ 12 Abs. 1 lit. a AFV; lit. b wurde per 01.01.2022 aufgehoben). Nur im Einzugsgebiet heimische Köderfische, Befestigung nur am Maul, kein Fang mit Netzen, keine Verwendung beim Schleppen. Im Hallwilersee und im Klingnauer Stausee sind lebende Köderfische verboten; am Hallwilersee dürfen nur tote Köderfische nicht geschützter Arten aus dem Hallwilersee selbst und mit allfälligem Fangmindestmass verwendet werden (§ 6 Übereinkunft).

NACHTFISCHEN. Die AFV kennt kein allgemeines Nachtfischverbot. Am Hallwilersee ist das Fischen ausdrücklich auch nachts erlaubt, ausgenommen die Freianglerfischerei (§ 9 Übereinkunft Hallwilersee). Die Freianglerei ist generell nur vom 1. März bis 31. Oktober zwischen 05.00 und 23.00 Uhr zulässig (§ 11 Abs. 1 AFV).

SCHON- UND SCHUTZGEBIETE. Ein generelles Fangverbot gilt in und um Fischaufstiegshilfen (§ 20 Abs. 2 AFV). Laichgebiete von Äsche und Forelle dürfen von Dezember bis April, jene der Nase im April und Mai nicht betreten werden (§ 20 Abs. 4 AFV). Am Hallwilersee sind das Schongebiet Boniswiler Ried und Seenger Ried sowie der private Abschnitt zwischen «Rotem Zopf» / Einfluss Rötenbach (Birrwil) und dem südlichen Ende des Strandbades Beinwil am See von der Fischerei ausgeschlossen; beim Schleppangeln und Spinnfischen ist vom 26. Dezember bis 1. Mai ein Mindestabstand von 150 m zum Ufer einzuhalten (§ 7 Übereinkunft). Am Klingnauer Stausee gelten die Zonierungen des Merkblatts (Kraftwerkszone, Verlandungsbereich, Koblenzer Giriz, Gippinger Grien, Machme) sowie ein Anfütterungsverbot im gesamten Wasser- und Zugvogelreservat.

GRENZGEWÄSSER RHEIN (HOCHRHEIN). Auf der aargauischen Rheinstrecke gibt es keine eigene deutsch-schweizerische Fischereiordnung mit Schonzeiten und Fangmassen. Völkerrechtlich gilt die Übereinkunft von 1887 (SR 0.923.412), die für den Rhein ab dem Bodensee-Ausfluss Mindeststandards setzt (u. a. Art. 2: zwischen Schaffhausen und Basel keine Netze mit Maschen unter 3 cm) und deren Art. 12 Abs. 2 den Staaten ausdrücklich strengere eigene Vorschriften erlaubt. Auf Schweizer Seite gelten daher die — durchwegs strengeren — Werte der AFV; auf deutscher Seite das Recht Baden-Württembergs. Die «Internationale Fischereikommission Hochrhein» erarbeitet mit dem «Strategieplan Hochrhein» lediglich Empfehlungen zur Harmonisierung, kein geltendes Recht.

GRENZGEWÄSSER REUSS UND LIMMAT. Für Reuss und Limmat bestehen keine interkantonalen Übereinkünfte des Kantons Aargau; es gilt die AFV. Umgekehrt erklärt § 22 der Fischereiverordnung des Kantons Zug für den Zuger Reussanteil das aargauische Vollziehungsrecht als anwendbar — die hier erfassten AFV-Werte (Forelle 28 cm, Schonzeit 01.10.–28.02.; Hecht 50 cm, 01.02.–30.04.; Äsche ganzjährig geschont; Barbe 35 cm; Tagesgrenze 6 Forellen/Hechte) gelten dort mit.

STAUHALTUNGEN. Die 25 Staustrecken an den vier grossen Flüssen (35 Kraftwerksanlagen) sind fischereirechtlich Teil von Rhein, Aare, Reuss bzw. Limmat; es gelten die Werte dieser Kategorie. Zwei Stauhaltungen haben zusätzliche Regeln: der Klingnauer Stausee (Merkblatt, Widerhakenverbot, Anfütterungsverbot, Bootsfischerei nur im Revier 12) und der Stau Ruppoldingen an der Aare-Grenzstrecke AG/SO (Hegene mit höchstens fünf Ködern; Widerhaken für die Hegenenfischerei nur mit Sachkundenachweis — § 6 Übereinkunft Aare AG/SO).

STATUS-LESART. § 15 Abs. 2 AFV («Es gelten folgende Schonzeiten») und § 16 Abs. 1 AFV («Es gelten folgende Fangmindestmasse») sind abschliessende Aufzählungen. Arten, die die AFV zwar kennt (etwa im Fangmass-Katalog), für die sie aber keine Schonzeit vorsieht, sind hier mit «keine Schonzeit» erfasst; Arten, die in der AFV überhaupt nicht vorkommen, mit «im Kantonsrecht nicht geführt». Für mehrere dieser nicht geregelten Arten greift dann das Fangverbot von Art. 2a VBGF (Aal, Nase, Lachs, Bachneunauge, Bitterling).

Wie gemessen wird

Die AFV enthält keine eigene Messvorschrift. Es gilt Art. 2 Abs. 2 VBGF: Fische werden von der Kopfspitze bis zu den Spitzen der natürlich ausgebreiteten Schwanzflossen gemessen, Krebse vom Stirnschnabel bis zum Schwanzende. Für den Hallwilersee schreibt § 16 Abs. 1 der Übereinkunft ausdrücklich vor: «von der Kopfspitze bis zum Ende der natürlich ausgebreiteten Schwanzflosse». Fische und Krebse unter dem Fangmindestmass sind sofort und mit aller Sorgfalt ins Gewässer zurückzuversetzen; lässt sich die Angel nicht ohne Verletzung des Fisches entfernen, ist sie von der Schnur abzuschneiden (§ 16 Abs. 2 AFV).

Erlasse, auf denen diese Seite fusst

Für den Kanton Aargau wurden 10 Erlasse im Volltext ausgewertet, dazu das Bundesrecht. Jeder Wert in der Tabelle trägt seine Fundstelle.

Rechtsgrundlage 1
Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Fischerei (Fischereigesetz des Kantons Aargau, AFG) (SAR 935.200)
Fassung
vom 20.11.2012 (Stand 01.07.2024), in Kraft seit 01.07.2013; letzte Änderung vom 19.09.2023, in Kraft seit 01.07.2024 (AGS 2024/04-01)
Quelle abgerufen am
15. August 2026 · amtlicher Volltext
Rechtsgrundlage 2
Verordnung zum Fischereigesetz des Kantons Aargau (Aargauische Fischereiverordnung, AFV) (SAR 935.211)
Fassung
vom 12.12.2012 (Stand 01.05.2026), in Kraft seit 01.07.2013; letzte Änderung vom 29.04.2026, in Kraft seit 01.05.2026 (AGS 2026/04-01)
Quelle abgerufen am
15. August 2026 · amtlicher Volltext
Rechtsgrundlage 3
Übereinkunft über den Fischfang im Hallwilersee (Kantone Aargau und Luzern) (SAR 935.040 (Kanton Luzern: SRL Nr. 722a))
Fassung
vom 27.10.2021 / 16.11.2021 (Stand 01.01.2022), in Kraft seit 01.01.2022; vom Bund genehmigt am 02.12.2021
Quelle abgerufen am
15. August 2026 · amtlicher Volltext
Rechtsgrundlage 4
Übereinkunft betreffend die Ausübung der Fischerei in der Aare, soweit diese die Grenze zwischen den Kantonen Aargau und Solothurn bildet (SAR 935.030)
Fassung
vom 03.12.2008 / 16.12.2008, in Kraft seit 01.04.2009; vom Bund genehmigt am 18.02.2009
Quelle abgerufen am
15. August 2026 · amtlicher Volltext
Rechtsgrundlage 5
Gebührenverordnung (GebührV) (SAR 662.111)
Fassung
vom 13.03.2024, in Kraft seit 01.07.2024; hier ausgewertete Fassung in Kraft seit 01.09.2025 (Nachfolgefassung ab 01.08.2026 mit unveränderten Fischereigebühren)
Quelle abgerufen am
15. August 2026 · amtlicher Volltext
Rechtsgrundlage 6
Dekret über den Schutz des Klingnauer Stausees und seiner Umgebung (SAR 761.560)
Fassung
vom 17.05.1988 (Stand 28.08.2023)
Quelle abgerufen am
15. August 2026 · amtlicher Volltext
Rechtsgrundlage 7
Merkblatt «Fischerei Klingnauer Stausee», Abteilung Wald / Sektion Jagd und Fischerei (—)
Fassung
Dezember 2023
Quelle abgerufen am
15. August 2026 · amtlicher Volltext
Rechtsgrundlage 8
Merkblatt «Fischerei Hallwilersee», Abteilung Wald / Sektion Jagd und Fischerei (—)
Fassung
Dezember 2021
Quelle abgerufen am
15. August 2026 · amtlicher Volltext
Rechtsgrundlage 9
Verordnung zum Bundesgesetz über die Fischerei (VBGF) (SR 923.01)
Fassung
vom 24.11.1993 (Stand am 1. Januar 2021)
Quelle abgerufen am
15. August 2026 · amtlicher Volltext
Rechtsgrundlage 10
Übereinkunft zwischen der Schweiz, Baden und Elsass-Lothringen über die Anwendung gleichartiger Bestimmungen für die Fischerei im Rhein und seinen Zuflüssen einschliesslich des Bodensees (mit Schlussprotokoll) (SR 0.923.412)
Fassung
abgeschlossen am 18.05.1887, in Kraft seit 19.10.1887 (Stand 19.10.1887)
Quelle abgerufen am
15. August 2026 · amtlicher Volltext
Rechtsgrundlage 11
Verordnung vom 24. November 1993 zum Bundesgesetz über die Fischerei (SR 923.01)
Fassung
Vom 24. November 1993, Stand am 1. Januar 2021
Quelle abgerufen am
15. August 2026 · amtlicher Volltext

Was wir offen lassen

Ein Rechtsportal ist nur so viel wert wie seine ehrlichen Lücken. Diese Punkte liessen sich aus dem amtlichen Erlass nicht abschliessend klären — wir nennen sie, statt einen Wert zu raten:

Häufige Fragen

Wo stehen die Schonzeiten für den Kanton Aargau?

Massgeblich ist Verordnung zum Fischereigesetz des Kantons Aargau (Aargauische Fischereiverordnung, AFV) (vom 12.12.2012 (Stand 01.05.2026), in Kraft seit 01.07.2013; letzte Änderung vom 29.04.2026, in Kraft seit 01.05.2026 (AGS 2026/04-01)). Diese Seite gibt die Werte daraus wieder, jeweils mit Fundstelle. Verbindlich ist immer der amtliche Erlass in seiner geltenden Fassung.

Was gibt der Bund vor?

Der Bund nennt in Art. 1 VBGF nur Mindestdauern in Wochen — Forellen 16 Wochen in fliessenden Gewässern und 12 in stehenden, Seesaibling 8, Felchen 6, Äsche 10. Beginn und Ende legen die Kantone fest. In Art. 2 VBGF stehen Fangmindestmasse, die die Kantone erhöhen, aber nicht unterschreiten dürfen.

Gelten die Werte im ganzen Kanton Aargau?

Nein. Für 9 Arten gibt es Gewässer mit eigenen Werten — typischerweise Konkordatsseen, Grenzstrecken und Bergseen. Die Abweichungen stehen auf der jeweiligen Artseite unter „Abweichende Regeln".

Brauche ich für den Kanton Aargau ein Patent?

Die Fangberechtigung heisst hier Fischereikarte. Welche Arten es gibt, was sie kosten und wo du sie beziehst, steht auf unserer Patent-Seite für diesen Kanton.

Gewässer im Kanton Aargau

2 Seen und 8 Flüsse im Kanton Aargau haben je eine eigene Gewässerseite — mit den Schonzeiten und Fangmassen aller Anliegerkantone nebeneinander und, wo der Bund misst, dem Beiss-Index. Bei 6 davon führt Aargau eigene Werte, die der Grundregel oben vorgehen — unten gekennzeichnet.

Weiter

Fischereipatent im Kanton Aargau — welche Berechtigung du brauchst, was sie kostet und wo du sie beziehst. Der Checker „Darf ich fischen?" beantwortet die Frage für ein konkretes Datum. Zum SaNa-Sachkundenachweis.

Trag dir diese Schonzeiten in den Schonzeit-Kalender ein — als Abo für Aargau, das sich jährlich wiederholt. Welche Ausübungsregeln daneben gelten (Nachtfischen, Widerhaken, Köderfisch, Fangstatistik), steht unter Fischereiregeln im Vergleich.

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