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Angler am ruhigen Flussufer im Morgennebel

Arten · Schweiz

Fischarten der Schweiz

21 Arten mit Schweizer Namen — Egli statt Barsch, Trüsche statt Quappe, Alet statt Döbel. Jede Seite verbindet drei Dinge: wo die Art lebt und wie man sie fängt, in welchen unserer Gewässer sie vorkommt, und was die Kantone dazu vorschreiben.

Salmoniden

Bachforelle (Salmo trutta fario), Seitenansicht Bachforelle Salmo trutta fario Seeforelle (Salmo trutta lacustris), Seitenansicht Seeforelle Salmo trutta lacustris stark gefährdet Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss), Seitenansicht Regenbogenforelle Oncorhynchus mykiss Seesaibling (Salvelinus umbla), Seitenansicht Seesaibling Salvelinus umbla auch Rötel, Rötu oder Balchen-Saibling genannt Bachsaibling (Salvelinus fontinalis), Seitenansicht Bachsaibling Salvelinus fontinalis Felchen (Coregonus spp.), Seitenansicht Felchen Coregonus spp. auch Balchen, Albeli, Ballen, Maräne oder Renke genannt Äsche (Thymallus thymallus), Seitenansicht Äsche Thymallus thymallus stark gefährdet Lachs (Salmo salar), Seitenansicht Lachs Salmo salar auch Atlantischer Lachs genannt ausgestorben

Raubfische

Hecht (Esox lucius), Seitenansicht Hecht Esox lucius Egli (Perca fluviatilis), Seitenansicht Egli Perca fluviatilis auch Flussbarsch, Barsch oder Kretzer genannt Zander (Sander lucioperca), Seitenansicht Zander Sander lucioperca auch Fogosch genannt Trüsche (Lota lota), Seitenansicht Trüsche Lota lota auch Quappe, Rutte oder Aalrutte genannt Wels (Silurus glanis), Seitenansicht Wels Silurus glanis auch Waller oder Silurus genannt

Weissfische

Karpfen (Cyprinus carpio), Seitenansicht Karpfen Cyprinus carpio Schleie (Tinca tinca), Seitenansicht Schleie Tinca tinca auch Schlei genannt Alet (Squalius cephalus), Seitenansicht Alet Squalius cephalus auch Döbel, Aitel oder Schuppfisch genannt Rotauge (Rutilus rutilus), Seitenansicht Rotauge Rutilus rutilus auch Schwal, Plötze oder Rötel genannt Brachsme (Abramis brama), Seitenansicht Brachsme Abramis brama auch Brachsmen, Brasse oder Blei genannt Barbe (Barbus barbus), Seitenansicht Barbe Barbus barbus Nase (Chondrostoma nasus), Seitenansicht Nase Chondrostoma nasus vom Aussterben bedroht

Übrige Arten

Aal (Anguilla anguilla), Seitenansicht Aal Anguilla anguilla auch Europäischer Aal genannt vom Aussterben bedroht

Wenn der Fisch in der Schweiz anders heisst

Bei diesen Arten weicht der Schweizer Name so deutlich ab, dass Suchende sonst aneinander vorbeireden:

Gefährdete Arten

Diese Arten führt Anhang 1 VBGF mit dem Gefährdungsstatus 0, 1 oder 2. Wo ein Kanton für sie weder Schonzeit noch Fangmass festlegt, greift nach Art. 2a Abs. 1 VBGF ein Fangverbot des Bundes — auch wenn im kantonalen Erlass nichts davon steht. Das übersehen viele.

Häufige Fragen

Warum heissen die Fische hier anders als in Deutschland?

Weil sie in der Schweiz anders heissen. Der Flussbarsch ist das Egli, die Quappe die Trüsche, der Döbel der Alet, die Maräne das Felchen. Wir führen durchgehend die Schweizer Bezeichnung als Hauptnamen und nennen die deutschen Namen daneben — wer nach „Barsch" sucht, findet das Egli trotzdem.

Sind das alle Fischarten der Schweiz?

Nein. Wir führen 21 Arten mit eigener Seite — jene, die in den kantonalen Fischereierlassen geregelt sind und für Fischerinnen und Fischer praktisch zählen. Anhang 1 VBGF listet deutlich mehr einheimische Arten, darunter viele, die nie Zielfisch sind. Zusätzliche Arten, die einzelne Kantone führen, stehen in den Kantonstabellen.

Ersetzt diese Seite die Rechtsangaben?

Nein, sie fasst sie nur zusammen. Auf den Artseiten steht eine verdichtete Übersicht ohne Gewässer-Sonderregeln. Verbindlich sind die Rechtsseiten mit Artikel, Fassungsstand und Link zum amtlichen Erlass.

Woher stammt das angelfachliche Wissen?

Aus der Praxis, nicht aus einem Erlass. Lebensraum, Methoden, Köder und Saison sind Erfahrungswissen und deshalb bewusst von den Rechtsangaben getrennt gehalten — bei denen trägt jeder Wert seine Fundstelle, hier nicht.

Weiter

Die verbindlichen Rechtswerte stehen unter Schonzeiten und Fangmasse. Wo die Arten vorkommen und wie die Bedingungen gerade stehen, zeigen die Gewässerseiten.