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See · ZH · SZ · SG

Fischen im Zürichsee

Der meistbefischte See der Deutschschweiz, Konkordatsgewässer von Zürich, Schwyz und St. Gallen.

Zürichsee — See
Foto: MCaviglia, digimen.ch · CC BY-SA 3.0 · via Wikimedia Commons

Karte © Mapbox © OpenStreetMap · Marker auf der BAFU-Messstation · Tiefen/Seezeichen © OpenSeaMap-Mitwirkende (ODbL), auf Schweizer Seen nur stellenweise erfasst.

Beiss-Index Zürichsee

Wie stehen die Bedingungen gerade? Der Index verrechnet den Luftdruck-Trend der letzten sechs Stunden, die Wassertemperatur auf 1 m Tiefe, die Mondphase, den Pegel-Trend sowie Wind und Bewölkung. Welche Faktoren eingeflossen sind, steht darunter. Der Bund misst an Seen keine Wassertemperatur — für Zürichsee rechnet sie das Seemodell Alplakes der Eawag, Modellgebiet: unterer Seeteil zwischen Zürich und Rapperswil. Dazu kommen die Sprungschicht und ein Blick in die Tiefe: Im Sommer steht der Fisch nicht dort, wo das Wasser am wärmsten ist.

Messwerte werden geladen …

Wassertemperatur und Tiefenprofil dieses Sees: Alplakes (Eawag), Modell simstrat, Lizenz CC BY 4.0. Das Modell rechnet einmal täglich; die Werte sind eine Simulation, keine Messung an einer Boje.

Wer hier Recht setzt

Der Zürichsee berührt 3 Kantone. Massgeblich ist jeweils das Recht des Kantons, in dessen Hoheitsgebiet du stehst — bei Konkordatsgewässern zusätzlich die interkantonale Vereinbarung. Das ist kein Detail: Am selben See können je nach Ufer andere Schonzeiten und Fangmasse gelten.

Wer die Fangberechtigung ausgibt

Ohne Patent fischen?

Der Zürichsee trägt ein Freiangelrecht: Vom Ufer aus darf ohne Patent gefischt werden.

Das Freiangelrecht nimmt die Patentpflicht ab — mehr nicht. Schonzeiten, Fangmasse, Schongebiete und die Regeln zu Köder und Haken gelten unverändert; welche das sind, steht auf der Freiangelrecht-Seite des Kantons mit Fundstelle.

Geregelte Arten am Zürichsee

Diese Arten sind in mindestens einem Anliegerkanton mit Schonzeit geführt. Die Werte gelten hier — wo der Kanton für den Zürichsee eine eigene Regel führt, steht sie in der Tabelle und ersetzt den Kantonswert.

Art ZHSZSG
Bachforelle 01.10.–25.12.
40 cm
eigene Regel für Zürichsee
01.10.–25.12.
40 cm
eigene Regel für Zürichsee
01.10.–25.12.
40 cm
eigene Regel für Zürichsee
Seeforelle 01.10.–25.12.
40 cm
eigene Regel für Zürichsee
01.10.–25.12.
40 cm
eigene Regel für Zürichsee
01.10.–25.12.
40 cm
eigene Regel für Zürichsee
Regenbogenforelle nicht abschliessend geklärt
nicht abschliessend geklärt
nicht abschliessend geklärt
nicht abschliessend geklärt
01.10.–25.12.
40 cm
eigene Regel für Zürichsee
Seesaibling 01.10.–25.12.
25 cm
01.10.–25.12.
25 cm
eigene Regel für Zürichsee
01.10.–25.12.
25 cm
eigene Regel für Zürichsee
Felchen 20.11.–31.12.
25 cm
eigene Regel für Zürichsee
20.11.–31.12.
25 cm
eigene Regel für Zürichsee
20.11.–31.12.
25 cm
eigene Regel für Zürichsee
Äsche ganzjährig geschont
32 cm
eigene Regel für Zürichsee
ganzjährig geschont
32 cm
eigene Regel für Zürichsee
ganzjährig geschont
32 cm
eigene Regel für Zürichsee
Lachs ganzjährig geschont
im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt
ganzjährig geschont
im Kantonsrecht nicht geführt
Hecht keine Schonzeit
kein Fangmass
eigene Regel für Zürichsee
keine Schonzeit
kein Fangmass
eigene Regel für Zürichsee
keine Schonzeit
kein Fangmass
eigene Regel für Zürichsee
Egli keine Schonzeit
kein Fangmass
keine Schonzeit
kein Fangmass
eigene Regel für Zürichsee
keine Schonzeit
kein Fangmass
eigene Regel für Zürichsee
Zander keine Schonzeit
kein Fangmass
eigene Regel für Zürichsee
keine Schonzeit
kein Fangmass
eigene Regel für Zürichsee
im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt
eigene Regel für Zürichsee
Aal ganzjährig geschont
im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt
eigene Regel für Zürichsee
keine Schonzeit
50 cm
Barbe im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt
eigene Regel für Zürichsee
im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt
Nase ganzjährig geschont
im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt
im Kantonsrecht nicht geführt
ganzjährig geschont
im Kantonsrecht nicht geführt

Obere Zeile Schonzeit, darunter das Fangmass. Kantonsrecht über der Untergrenze des Bundes. Ohne Gewähr.

Eigene Regeln für den Zürichsee

Diese Werte weichen von der Grundregel des Kantons ab und gehen ihr vor. Die Spalte «Gilt für» sagt, worauf sich die Regel bezieht — teils auf einen Seeteil, teils auf eine bestimmte Fangart.

Art Kanton Gilt für Schonzeit Fangmass Fundstelle
Bachforelle ZH Zürichsee und Obersee 01.10.–25.12. 40 cm § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee («Forellen»)
Bachforelle SZ Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil) 01.10.–25.12. 40 cm § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee («Forellen»)
Bachforelle SG Zürichsee und Obersee 01.10.–25.12. 40 cm § 4 Abs. 1 lit. a und § 5 Abs. 1 lit. a AB Zürichsee/Obersee («Forellen»)
Seeforelle ZH Zürichsee und Obersee 01.10.–25.12. 40 cm § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee («Forellen»)
Seeforelle SZ Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil) 01.10.–25.12. 40 cm § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee («Forellen»)
Seeforelle SG Zürichsee und Obersee 01.10.–25.12. 40 cm § 4 Abs. 1 lit. a und § 5 Abs. 1 lit. a AB Zürichsee/Obersee («Forellen»)
Regenbogenforelle SG Zürichsee und Obersee sowie Walensee 01.10.–25.12. 40 cm § 4 Abs. 1 lit. a und § 5 Abs. 1 lit. a AB Zürichsee/Obersee; § 5 lit. a und § 6 Abs. 1 lit. a AB Walensee
Seesaibling SZ Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil) 01.10.–25.12. 25 cm § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee
Seesaibling SG Zürichsee und Obersee 01.10.–25.12. 25 cm § 4 Abs. 1 lit. b und § 5 Abs. 1 lit. b AB Zürichsee/Obersee
Felchen ZH Zürichsee und Obersee 20.11.–31.12. 25 cm § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee («Felchenartige»)
Felchen SZ Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil) 20.11.–31.12. 25 cm § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee («Felchenartige»)
Felchen SG Zürichsee und Obersee 20.11.–31.12. 25 cm § 4 Abs. 1 lit. d und § 5 Abs. 1 lit. d AB Zürichsee/Obersee («Felchenartige», Fassung seit 1. Januar 2026)
Äsche ZH Zürichsee und Obersee ganzjährig geschont 32 cm § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee
Äsche SZ Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil) ganzjährig geschont 32 cm § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee
Äsche SG Zürichsee und Obersee ganzjährig geschont 32 cm § 4 Abs. 1 lit. c AB Zürichsee/Obersee («ganzjährig geschützt», Fassung seit 1. Januar 2026); § 5 Abs. 1 lit. c AB Zürichsee/Obersee für das Fangmass
Hecht ZH Zürichsee und Obersee keine Schonzeit kein Fangmass § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee (Hecht in beiden Katalogen nicht aufgeführt); § 14 AB
Hecht SZ Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil) keine Schonzeit kein Fangmass § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee (Hecht in beiden Katalogen nicht aufgeführt); § 14 AB
Hecht SG Zürichsee und Obersee keine Schonzeit kein Fangmass § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee (Hecht in beiden Katalogen nicht aufgeführt); § 14 Abs. 1 lit. d AB (Tagesfanglimite 5 Hechte)
Egli SZ Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil) keine Schonzeit kein Fangmass § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee (Egli in beiden Katalogen nicht aufgeführt); § 14 AB
Egli SG Zürichsee und Obersee keine Schonzeit kein Fangmass § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee (Egli in beiden Katalogen nicht aufgeführt); § 14 Abs. 1 lit. e AB (Tagesfanglimite 50 Egli)
Zander ZH Zürichsee und Obersee keine Schonzeit kein Fangmass § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee (Zander in beiden Katalogen nicht aufgeführt)
Zander SZ Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil) keine Schonzeit kein Fangmass § 4 und § 5 AB Zürichsee/Obersee (Zander in beiden Katalogen nicht aufgeführt)
Zander SG Zürichsee und Obersee, Walensee, Linthkanal im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt
Aal SZ Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil) im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt
Barbe ZH Greifensee, Pfäffikersee, Pacht- und Privatseen sowie Zürichsee/Obersee im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt

Bachforelle, Zürichsee und Obersee: Tagesfanglimite 4 Forellen (§ 14 AB). Zusätzlich Fischereiverbot im Umkreis von 100 m um 13 Bachmündungen vom 16.11.–31.01. (Anhang V AB).

Bachforelle, Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil): Tagesfanglimite 4 Forellen (§ 14). Zusätzlich gilt nach Anhang V ein Fischereiverbot im Radius von 100 m um 13 Zuflussmündungen (u. a. Wagnerbach, Spreitenbach, Sarenbach, Jona, Aabach Schmerikon) vom 16. November bis 31. Januar.

Bachforelle, Zürichsee und Obersee: Die Ausführungsbestimmungen fassen alle Forellen unter dem Sammelbegriff «Forellen» zusammen. Tagesfanglimite 4 Forellen (§ 14 Abs. 1 lit. a AB).

Seeforelle, Zürichsee und Obersee: Tagesfanglimite 4 Forellen (§ 14 AB). Fischereiverbot 100 m um 13 Bachmündungen vom 16.11.–31.01. zum Schutz der laichreifen Seeforellen (Anhang V AB).

Seeforelle, Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil): Tagesfanglimite 4 Forellen (§ 14); Mündungsschutz 100 m um 13 Zuflüsse vom 16. November bis 31. Januar (Anhang V).

Seeforelle, Zürichsee und Obersee: Sammelbegriff «Forellen». Zum Schutz der Seeforelle ist die Fischerei vom 16. November bis 31. Januar im Radius von 100 m um 13 bezeichnete Zuflüsse verboten (Anhang V AB).

Regenbogenforelle, Zürichsee und Obersee sowie Walensee: Die Ausführungsbestimmungen kennen nur den Sammelbegriff «Forellen» und unterscheiden die Forellenarten nicht. Die Regenbogenforelle fällt danach unter die Forellenregelung.

Seesaibling, Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil): Tagesfanglimite 5 Seesaiblinge (§ 14 in der Fassung vom 16. Juni 2025). Die in der SRSZ publizierte Fassung von 2018 nennt hier noch 10 Stück — siehe luecken.

Seesaibling, Zürichsee und Obersee: Tagesfanglimite 5 Seesaiblinge (§ 14 Abs. 1 lit. c AB, Fassung seit 1. Januar 2026).

Felchen, Zürichsee und Obersee: Tagesfanglimite 10 Felchenartige (§ 14 AB).

Felchen, Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil): Die Fassung seit 1. Januar 2026 spricht von «Felchenartigen» (zuvor «Felchen, alle Rassen»). Tagesfanglimite 10 Felchenartige (§ 14).

Felchen, Zürichsee und Obersee: Tagesfanglimite 10 Felchenartige (§ 14 Abs. 1 lit. b AB, Fassung seit 1. Januar 2026).

Äsche, Zürichsee und Obersee: § 4 AB: «Äsche — ganzjährig geschützt» (Neuerung der Änderung vom 16. Juni 2025, in Kraft seit 1.1.2026). Das in § 5 AB weiterhin genannte Fangmindestmass von 32 cm läuft damit praktisch leer.

Äsche, Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil): Die Äsche ist seit der Änderung vom 16. Juni 2025 (in Kraft 1. Januar 2026) ganzjährig geschützt; das Fangmindestmass von 32 cm in § 5 läuft damit leer. Die in der SRSZ publizierte Fassung von 2018 nennt noch eine Schonzeit vom 1. Januar bis 30. April — siehe luecken.

Äsche, Zürichsee und Obersee: Die Fischereikommission hat die Äsche mit Beschluss vom 16. Juni 2025 (nGS 2025-052) per 1. Januar 2026 ganzjährig unter Schutz gestellt. Das Fangmindestmass von 32 cm blieb im Katalog stehen, ist aber wegen des ganzjährigen Schutzes gegenstandslos.

Hecht, Zürichsee und Obersee: Die Ausführungsbestimmungen nennen für den Zürichsee/Obersee weder eine Schonzeit noch ein Fangmindestmass für den Hecht; geregelt ist nur die Tagesfanglimite von 5 Stück (§ 14 AB). Vor Ort prüfen — die Fischereikommission kann für einzelne Jahre abweichende Verfügungen erlassen.

Hecht, Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil): Für den Zürichsee und Obersee bestehen weder Schonzeit noch Fangmindestmass; § 14 setzt aber eine Tagesfanglimite von 5 Hechten.

Hecht, Zürichsee und Obersee: Der Hecht ist weder im Schonzeiten- noch im Fangmindestmasskatalog aufgeführt, wird aber in der Fangzahlbeschränkung genannt — er darf also ohne Schonzeit und ohne Fangmass gefangen werden, höchstens 5 Stück je Tag.

Egli, Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil): Weder Schonzeit noch Fangmindestmass; § 14 setzt eine Tagesfanglimite von 50 Egli.

Egli, Zürichsee und Obersee: Weder Schonzeit noch Fangmass; Tagesfanglimite 50 Egli.

Zander, Zürichsee und Obersee: Die Ausführungsbestimmungen führen für Zürichsee/Obersee weder Schonzeit noch Fangmindestmass für den Zander.

Zander, Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil): Weder Schonzeit noch Fangmindestmass; auch § 14 nennt den Zander nicht.

Zander, Zürichsee und Obersee, Walensee, Linthkanal: Die Ausführungsbestimmungen der Fischereikommission führen den Zander weder im Schonzeiten- noch im Fangmindestmasskatalog auf.

Aal, Zürichsee und Obersee (schwyzerischer Seeteil): Die AB Zürichsee/Obersee nennen den Aal nicht.

Barbe, Greifensee, Pfäffikersee, Pacht- und Privatseen sowie Zürichsee/Obersee: Die Barbe fehlt in § 21 FiR ZH und in §§ 4/5 AB Zürichsee.

Achtung bei 5 Arten: Die Anliegerkantone regeln Regenbogenforelle, Lachs, Zander, Aal, Nase unterschiedlich. Wer am Zürichsee die Kantonsgrenze überquert, fischt unter anderen Vorschriften.

Messstation

StationZürich (2209)
BetreiberBundesamt für Umwelt BAFU, Hydrologie
GemessenPegel
Höhe über Meerrund 406 m
Koordinaten47.3548, 8.5505

Für dieses Gewässer misst der Bund keine Wassertemperatur — an Seen erfasst die BAFU nur den Pegel. Wir übertragen deshalb keine Temperatur von einem Zufluss: Ein See schichtet sich, ein Fluss nicht, und eine übernommene Zahl wäre schlicht falsch. Die Temperatur oben im Beiss-Index kommt aus dem Seemodell simstrat der Eawag und ist als Simulation ausgewiesen.

Häufige Fragen

Welche Regeln gelten am Zürichsee?

Der Zürichsee grenzt an 3 Kantone: Zürich, Schwyz, St. Gallen. Massgeblich ist das Recht des Kantons, in dessen Hoheitsgebiet du fischst; bei Konkordatsgewässern gilt zusätzlich die interkantonale Vereinbarung. Die Werte stehen auf den verlinkten Kantonsseiten.

Darf ich am Zürichsee ohne Patent fischen?

Ja, vom Ufer aus. Zürich gewährt hier ein Freiangelrecht. Schwyz gewährt hier ein Freiangelrecht — mit kostenloser Freiangelkarte und SaNa. St. Gallen gewährt hier ein Freiangelrecht. Es befreit von der Patentpflicht, sonst von nichts: Schonzeiten, Fangmasse, Schongebiete und die Vorgaben zu Rute, Köder und Haken gelten weiter. Sie stehen mit Fundstelle auf der Freiangelrecht-Seite des Kantons.

Brauche ich am Zürichsee ein Patent?

Für alles, was über die Freiangelei hinausgeht, ja. Das Freiangelrecht deckt hier nur das Fischen vom Ufer mit einfachem Gerät ab; wer mehr Ruten führen, vom Boot fischen oder anderes Gerät einsetzen will, braucht eine Fangberechtigung. Welche Patentarten es gibt und was sie kosten, steht auf der Patentseite des jeweiligen Kantons.

Wie warm ist das Wasser im Zürichsee?

Die Temperatur steht oben im Beiss-Index. Sie stammt nicht von der BAFU — der Bund misst an Seen nur den Pegel, seine 83 Temperaturstationen liegen an Flüssen. Gerechnet wird sie vom Seemodell simstrat der Eawag (Alplakes), einmal täglich, als Simulation und nicht als Messung an einer Boje. Es nennt neben der Oberfläche auch die Sprungschicht: Im Sommer steht der Fisch nicht dort, wo das Wasser am wärmsten ist.

Woher stammen die Messwerte?

Von der Messstation Zürich der BAFU-Hydrologie (Stations-ID 2209), ergänzt um Luftdruck, Wind und Bewölkung von Open-Meteo. Beide Quellen sind auf jeder Seite genannt und verlinkt.

Weiter

Ob du heute entnehmen darfst, klärt der Checker „Darf ich fischen?". Die Bundesvorgaben stehen unter Schonzeiten, die Berechtigung — inklusive Patentpreisen — unter Patent Zürich, Patent Schwyz, Patent St. Gallen. Ob du hier ohne Patent fischen darfst, steht unter Freiangelrecht Zürich, Freiangelrecht Schwyz, Freiangelrecht St. Gallen.

Fischarten im Zürichsee

Diese Arten führen wir mit einem Porträt, das der Zürichsee ausdrücklich nennt. Das ist eine Auswahl typischer Zielfische, keine vollständige Bestandsliste — welche Arten hier tatsächlich vorkommen und gefangen werden dürfen, richtet sich nach dem Erlass, der für dieses Gewässer gilt, und der Rechtstabelle oben.

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