Technik
Echolot
Kein Köder, sondern das Werkzeug, das aus Suchen Finden macht — vor allem im Freiwasser der grossen Seen.
Montage
Geber am Boot oder am Elektromotor, Display in Griffweite. Für Schweizer Seen zählt vor allem die Tiefenleistung: Der Vierwaldstättersee ist an Stellen über 200 Meter tief, der Zürichsee gut 140.
Führung
Zuerst das Tiefenband suchen, in dem die Futterfische stehen, dann die Sprungschicht lokalisieren. Felchen halten sich meist in einem engen Band; wer es gefunden hat, fischt es gezielt ab, statt die Wassersäule abzusuchen.
Wann sich die Methode lohnt
Immer dann, wenn im Freiwasser gefischt wird. Am Ufer bringt es wenig.
Der häufigste Fehler
Auf die Fischsymbole starren. Aussagekräftig sind die Bögen und das Tiefenband, in dem sich etwas bewegt — die Symbole sind eine Interpretation des Geräts.
Ist es erlaubt, mit einem Echolot zu fischen?
Wo Schweizer Fischereierlasse das Echolot ausdrücklich regeln, treffen sie bislang die Live-Sonar-Technologie — also Geber, die das Geschehen in Echtzeit abbilden. Für sie gilt in mehreren Gewässern ein Verbot, das ausdrücklich schon das Mitführen an Bord erfasst, nicht erst den Einsatz. Massgebend ist der Erlass des Gewässers, an dem du stehst; die folgenden Fundstellen sind der Stand unserer Auswertung.
- Vierwaldstättersee (LU, NW, OW, SZ, UR) — § 13 Abs. 2 AB Vierwaldstättersee, seit 1. September 2023
- Sarnersee (OW) — Art. 12 Abs. 1 Bst. a Ziff. 8 AB Fischerei
- stehende Gewässer des Kantons Schwyz — § 9 Abs. 4 AB stehende Gewässer
- Seelisbergersee (UR) — Art. 7 Abs. 3 FiR, seit 1. Dezember 2024
- Lago Maggiore (TI) — Anhang 1 Art. 6 — Live-Sonar beim Fischen und an Bord
- Luganersee (TI) — Anhang 2 Art. 6
- Tresa (TI) — Anhang 3 Art. 5
Zielfische
- Felchen angeln · Schonzeit prüfen
- Egli angeln · Schonzeit prüfen
- Seeforelle angeln · Schonzeit prüfen
- Zander angeln · Schonzeit prüfen
Gewässer, an denen sich das anbietet
Auf diesen Seiten stehen der aktuelle Pegel, der Beiss-Index und das Recht der Anliegerkantone:
- Fischen im Zürichsee
- Fischen im Vierwaldstättersee
- Fischen im Bodensee-Obersee
- Fischen im Walensee
- Fischen im Thunersee
Häufige Fragen
Auf welche Fische fischt man mit Echolot?
Vor allem auf Felchen, Egli, Seeforelle, Zander. Auf den Artseiten steht, wann diese Arten in welchem Kanton geschont sind — das entscheidet, ob die Methode gerade überhaupt infrage kommt.
Was braucht man für Echolot?
Geber am Boot oder am Elektromotor, Display in Griffweite. Für Schweizer Seen zählt vor allem die Tiefenleistung: Der Vierwaldstättersee ist an Stellen über 200 Meter tief, der Zürichsee gut 140.
Wann ist Echolot am besten?
Immer dann, wenn im Freiwasser gefischt wird. Am Ufer bringt es wenig.
Was ist der häufigste Fehler?
Auf die Fischsymbole starren. Aussagekräftig sind die Bögen und das Tiefenband, in dem sich etwas bewegt — die Symbole sind eine Interpretation des Geräts.
Ist es erlaubt, mit einem Echolot zu fischen?
Wo Schweizer Fischereierlasse das Echolot ausdrücklich regeln, treffen sie bislang die Live-Sonar-Technologie — also Geber, die das Geschehen in Echtzeit abbilden. Für sie gilt in mehreren Gewässern ein Verbot, das ausdrücklich schon das Mitführen an Bord erfasst, nicht erst den Einsatz. Massgebend ist der Erlass des Gewässers, an dem du stehst; die folgenden Fundstellen sind der Stand unserer Auswertung.