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Raubfische · Schweiz

Egli fischen in der Schweiz

Der Egli (Perca fluviatilis) gehört zu den Raubfischen und ist in 26 Deutschschweizer Kantonen geregelt. Der Egli wird auch Flussbarsch, Barsch oder Kretzer genannt. Wir führen 12 Gewässer, in denen die Art vorkommt.

Egli (Perca fluviatilis), Seitenansicht
Egli (Perca fluviatilis)

Zum Namen

In der Schweiz heisst der Flussbarsch fast überall Egli, am Bodensee auch Kretzer. Wissenschaftlich heisst die Art Perca fluviatilis.

Lebensraum

Schwarmfisch in Seen und ruhigen Flüssen, oft an Kanten, Stegen und Hafenmauern. Der meistgefangene Fisch der Schweiz.

Methoden

Köder

kleine Gummifische 3–6 cm · Tauwurmstücke · Hegene · kleine Spinner

Saison

Ganzjährig fangbar, am besten von Spätsommer bis Herbst, wenn die Schwärme jagen und sich an der Oberfläche zeigen.

Ein Tipp aus der Praxis

Wo ein Egli beisst, stehen hundert. Nach dem Biss die Stelle merken und den Schwarm abfischen, statt weiterzuziehen — beim Egli zahlt sich Ausdauer an einer Stelle aus.

Wo der Egli vorkommt

Diese Gewässer führen wir mit eigener Seite. Wo der Bund misst, stehen dort Pegel und Beiss-Index; daneben steht immer, welches Kantonsrecht gilt:

Recht: Schonzeit und Fangmass

Das Fischereirecht ist kantonal. Diese Übersicht verdichtet die Lage — die verbindlichen Werte mit Artikel, Fassung und Quell-Link stehen auf den Rechtsseiten.

KantonSchonzeit FangmassHeute
Zürich keine Schonzeit kein Fangmass offen
Bern keine Schonzeit 15 cm offen
Luzern keine Schonzeit 15 cm offen
Uri keine Schonzeit 15 cm offen
Schwyz keine Schonzeit 15 cm offen
Obwalden keine Schonzeit 15 cm offen
Nidwalden im Kantonsrecht nicht geführt 15 cm offen
Glarus im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt offen
Zug keine Schonzeit 15 cm offen
Solothurn im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt offen
Basel-Stadt keine Schonzeit 18 cm offen
Basel-Landschaft nicht abschliessend geklärt nicht abschliessend geklärt offen
Schaffhausen keine Schonzeit 15 cm offen
Appenzell Ausserrhoden im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt offen
Appenzell Innerrhoden 13.09.–10.04. 32 cm offen
St. Gallen im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt offen
Graubünden keine Schonzeit kein Fangmass offen
Aargau keine Schonzeit 15 cm offen
Thurgau keine Schonzeit 15 cm offen
Freiburg 15.04.–31.05. kein Fangmass offen
Waadt 01.05.–31.05. kein Fangmass offen
Wallis 01.05.–31.05. 15 cm offen
Neuenburg 15.04.–31.05. kein Fangmass offen
Genf 01.05.–25.05. 15 cm offen
Jura ab 01.10 kein Fangmass offen
Tessin keine Schonzeit 18 cm offen

Verdichtete Übersicht ohne Gewässer-Sonderregeln. Verbindlich sind die Rechtsseiten mit Fundstelle. Ohne Gewähr.

Was der Bund vorgibt

Der Bund schreibt für den Egli keine Mindest-Schonzeit vor. Ein Fangmindestmass des Bundes besteht nicht.

In Anhang 1 VBGF ist Perca fluviatilis mit dem Gefährdungsstatus NG (nicht gefährdet) geführt.

Häufige Fragen

Wo fängt man den Egli in der Schweiz?

Der Egli ist unter anderem in Zürichsee, Vierwaldstättersee, Bodensee-Obersee, Zugersee, Greifensee, Hallwilersee, Walensee, Genfersee, Neuenburgersee, Murtensee, Lac de Joux, Türlersee zu finden. Auf den Gewässerseiten stehen dazu die aktuellen Messwerte und das Recht der Anliegerkantone.

Wann ist der Egli geschont?

Das ist von Kanton zu Kanton verschieden. Die Übersicht mit allen Zeiträumen und Fundstellen steht auf der Schonzeit-Seite dieser Art.

Wie gross muss der Egli sein?

Die kantonalen Fangmasse reichen von 15 bis 18 Zentimetern. Eine Untergrenze des Bundes besteht für diese Art nicht.

Was ist beim Fang von den Egli zu beachten?

Wo ein Egli beisst, stehen hundert. Nach dem Biss die Stelle merken und den Schwarm abfischen, statt weiterzuziehen — beim Egli zahlt sich Ausdauer an einer Stelle aus.

Weiter

Die verbindlichen Werte je Kanton stehen unter Egli Schonzeit und Egli Fangmass. Ob du heute entnehmen darfst, klärt der Checker „Darf ich fischen?".

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