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Fluss · TG · SG

Fischen in der Murg

Thurgauer Fluss aus dem Hörnligebiet, der bei Frauenfeld die Thur erreicht.

Murg — Fluss
Foto: Jag9889 · CC BY-SA 4.0 · via Wikimedia Commons

Karte © Mapbox © OpenStreetMap · Marker auf der BAFU-Messstation · Tiefen/Seezeichen © OpenSeaMap-Mitwirkende (ODbL), auf Schweizer Seen nur stellenweise erfasst.

Beiss-Index Murg

Wie stehen die Bedingungen gerade? Der Index verrechnet den Luftdruck-Trend der letzten sechs Stunden, die Wassertemperatur der BAFU-Station Wängi, die Mondphase, den Pegel-Trend sowie Wind und Bewölkung. Welche Faktoren eingeflossen sind, steht darunter.

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Wer hier Recht setzt

Die Murg berührt 2 Kantone. Massgeblich ist jeweils das Recht des Kantons, in dessen Hoheitsgebiet du stehst — bei Konkordatsgewässern zusätzlich die interkantonale Vereinbarung. Das ist kein Detail: Am selben Fluss können je nach Abschnitt andere Schonzeiten und Fangmasse gelten.

Wer die Fangberechtigung ausgibt

Reviergrenzen sind als Strecke beschrieben («von der Brücke X bis zum Steg Y»). Wo zwischen zwei Revieren eine Lücke liegt, gibt es für dieses Stück weder Pächterin noch Patent — und damit keine Berechtigung.

Geregelte Arten an der Murg

Diese Arten sind in mindestens einem Anliegerkanton mit Schonzeit geführt. Die Werte gelten für den jeweiligen Kanton.

Art TGSG
Bachforelle 01.10.–28.02.
25 cm
01.10.–28.02.
25 cm
Seeforelle 01.10.–28.02.
25 cm
01.10.–28.02.
60 cm
Regenbogenforelle nicht abschliessend geklärt
nicht abschliessend geklärt
01.10.–28.02.
25 cm
Seesaibling nur Bundesvorgabe
nur Bundesvorgabe
01.10.–31.01.
22 cm
Felchen nur Bundesvorgabe
nur Bundesvorgabe
01.11.–10.01.
30 cm
Äsche 01.02.–20.04.
35 cm
01.02.–30.04.
35 cm
Lachs nur Bundesvorgabe
nur Bundesvorgabe
ganzjährig geschont
im Kantonsrecht nicht geführt
Hecht 16.02.–15.04.
50 cm
01.03.–30.04.
50 cm
Nase nur Bundesvorgabe
nur Bundesvorgabe
ganzjährig geschont
im Kantonsrecht nicht geführt

Obere Zeile Schonzeit, darunter das Fangmass. Kantonsrecht über der Untergrenze des Bundes. Ohne Gewähr.

Achtung bei 7 Arten: Die Anliegerkantone regeln Regenbogenforelle, Seesaibling, Felchen, Äsche, Lachs, Hecht, Nase unterschiedlich. Wer an der Murg die Kantonsgrenze überquert, fischt unter anderen Vorschriften.

Messstation

StationWängi (2126)
BetreiberBundesamt für Umwelt BAFU, Hydrologie
GemessenPegel · Abfluss · Wassertemperatur
Höhe über Meerrund 470 m
Koordinaten47.4963, 8.953

Häufige Fragen

Welche Regeln gelten an der Murg?

Die Murg grenzt an 2 Kantone: Thurgau, St. Gallen. Massgeblich ist das Recht des Kantons, in dessen Hoheitsgebiet du fischst; bei Konkordatsgewässern gilt zusätzlich die interkantonale Vereinbarung. Die Werte stehen auf den verlinkten Kantonsseiten.

Brauche ich an der Murg ein Patent?

In aller Regel ja — die Fangberechtigung ist kantonal. Welche Patentarten es gibt, was sie kosten und ob ein Freiangelrecht besteht, steht auf der Patentseite des jeweiligen Kantons.

Wie warm ist das Wasser in der Murg?

Die aktuelle Wassertemperatur der BAFU-Station steht oben im Beiss-Index und wird alle zehn Minuten nachgeführt. Ab etwa 23 °C wird es für Salmoniden kritisch, und Kantone verhängen dann teils Hitze-Fischereiverbote.

Woher stammen die Messwerte?

Von der Messstation Wängi der BAFU-Hydrologie (Stations-ID 2126), ergänzt um Luftdruck, Wind und Bewölkung von Open-Meteo. Beide Quellen sind auf jeder Seite genannt und verlinkt.

Weiter

Ob du heute entnehmen darfst, klärt der Checker „Darf ich fischen?". Die Bundesvorgaben stehen unter Schonzeiten, die Berechtigung — inklusive Patentpreisen — unter Patent Thurgau, Patent St. Gallen. Ob du hier ohne Patent fischen darfst, steht unter Freiangelrecht Thurgau, Freiangelrecht St. Gallen.

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