Fluss · FR
Fischen in der Glâne
Freiburger Fluss, der bei Freiburg in die Saane mündet.
Karte © Mapbox © OpenStreetMap · Marker im Gewässer, keine Messstation · Tiefen/Seezeichen © OpenSeaMap-Mitwirkende (ODbL), auf Schweizer Seen nur stellenweise erfasst.
Wer hier Recht setzt
Für die Glâne gilt das Fischereirecht im Kanton Freiburg, darüber die Vorgaben des Bundes nach BGF und VBGF.
Wer die Fangberechtigung ausgibt
- Freiburg: Die Berechtigung ist das kantonale Permis für die Gewässer der OPêche.
Geregelte Arten an der Glâne
Diese Arten sind in mindestens einem Anliegerkanton mit Schonzeit geführt. Die Werte gelten hier — wo der Kanton für die Glâne eine eigene Regel führt, steht sie in der Tabelle und ersetzt den Kantonswert.
| Art | FR |
|---|---|
| Bachforelle | mehrere Regeln — siehe unten |
| Seeforelle | 26.10.–17.01. 45 cm |
| Seesaibling | erster Sonntag im Oktober–erster Sonntag im März kein Fangmass |
| Felchen | 15.10.–31.12. 30 cm |
| Äsche | erster Sonntag im Oktober–31.05. 38 cm |
| Hecht | 15.03.–14.04. 45 cm |
| Egli | 15.04.–31.05. kein Fangmass |
| Zander | 15.04.–31.05. kein Fangmass |
| Trüsche | erster Sonntag im Oktober–erster Sonntag im März kein Fangmass |
| Wels | 15.05.–15.06. 50 cm |
| Aal | ganzjährig geschont kein Fangmass |
| Karpfen | erster Sonntag im Oktober–erster Sonntag im März kein Fangmass |
| Schleie | erster Sonntag im Oktober–erster Sonntag im März kein Fangmass |
| Alet | erster Sonntag im Oktober–erster Sonntag im März kein Fangmass |
| Rotauge | erster Sonntag im Oktober–erster Sonntag im März kein Fangmass |
| Brachsme | erster Sonntag im Oktober–erster Sonntag im März kein Fangmass |
| Barbe | 01.05.–31.07. kein Fangmass |
| Nase | ganzjährig geschont kein Fangmass |
Obere Zeile Schonzeit, darunter das Fangmass. Kantonsrecht über der Untergrenze des Bundes. Ohne Gewähr.
Eigene Regeln für die Glâne
Diese Werte weichen von der Grundregel des Kantons ab und gehen ihr vor. Die Spalte «Gilt für» sagt, worauf sich die Regel bezieht — teils auf einen Seeteil, teils auf eine bestimmte Fangart.
| Art | Gilt für | Schonzeit | Fangmass | Fundstelle |
|---|---|---|---|---|
| Bachforelle | Mittlere Freiburger Fliessgewässer (namentlich mittlere und untere Gérine, mittlere und untere Glâne, Jogne-Schlucht, Hongrin, Javro, Jogne, Neirigue, Saane 4 und 5, Warme Sense) | erster Sonntag im Oktober–erster Sonntag im März | 26 cm | art. 28 al. 1, art. 30 al. 2 OPêche |
| Bachforelle | Kleine Freiburger Fliessgewässer (namentlich obere Gérine, obere Glâne, Glâney, Sionge, Sonnaz, Tatrel, Trême, Dâ, Corjon, Mortivue) | erster Sonntag im Oktober–erster Sonntag im März | 24 cm | art. 28 al. 1, art. 30 al. 2 OPêche |
Bachforelle, Mittlere Freiburger Fliessgewässer (namentlich mittlere und untere Gérine, mittlere und untere Glâne, Jogne-Schlucht, Hongrin, Javro, Jogne, Neirigue, Saane 4 und 5, Warme Sense): Fangfenster: von 26 bis 32 cm sowie über 45 cm; die Längen von 33 bis 45 cm sind geschont.
Bachforelle, Kleine Freiburger Fliessgewässer (namentlich obere Gérine, obere Glâne, Glâney, Sionge, Sonnaz, Tatrel, Trême, Dâ, Corjon, Mortivue): Fangmindestmass: über 24 cm (keine obere Grenze).
Lage und Grösse
| Gewässertyp | Fliessgewässer |
| Kantone | Freiburg |
| Höhe über Meer | rund 621 m |
| Länge | rund 22,83 km |
| Koordinaten | 46.73607, 7.03896 |
Der Bund unterhält an der Glâne keine Messstation. Pegel, Abfluss und Wassertemperatur stehen deshalb nicht auf dieser Seite, und der Beiss-Index bleibt weg — er verrechnet genau diese Werte. Die nächste BAFU-Station misst ein anderes Gewässer; ihre Zahlen hierher zu übertragen hiesse, eine Genauigkeit zu behaupten, die es nicht gibt. Was hier steht, ist das geltende Fischereirecht, und das gilt unabhängig vom Messnetz.
Häufige Fragen
Welche Regeln gelten an der Glâne?
Es gilt das Fischereirecht im Kanton Freiburg, dazu die Vorgaben des Bundes nach BGF und VBGF. Beide Ebenen stehen auf der Kantonsseite mit Fundstelle.
Brauche ich an der Glâne ein Patent?
In aller Regel ja — die Fangberechtigung ist kantonal. Welche Patentarten es gibt, was sie kosten und ob ein Freiangelrecht besteht, steht auf der Patentseite im Kanton Freiburg.
Warum steht hier kein Beiss-Index?
Weil der Bund an diesem Gewässer nicht misst. Der Beiss-Index verrechnet Pegel und Wassertemperatur einer benannten BAFU-Station; ohne diese Station gäbe es nur eine geschätzte Zahl, und die wäre weniger wert als keine. Die nächstgelegene Station misst ein anderes Gewässer — ihre Werte hierher zu übertragen wäre fachlich falsch.
Woher stammen die Angaben auf dieser Seite?
Aus den Fischereierlassen der Anliegerkantone und den Vorgaben des Bundes nach BGF und VBGF, jeweils mit Fundstelle und Fassungsstand auf den verlinkten Kantonsseiten. Lage und Ausdehnung des Gewässers stammen aus OpenStreetMap.
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Ob du heute entnehmen darfst, klärt der Checker „Darf ich fischen?". Die Bundesvorgaben stehen unter Schonzeiten, die Berechtigung — inklusive Patentpreisen — unter Patent Freiburg. Ob du hier ohne Patent fischen darfst, steht unter Freiangelrecht Freiburg.