Fluss · BE
Fischen in der Weissen Lütschine
Kommt aus dem Lauterbrunnental und vereinigt sich bei Zweilütschinen mit der Schwarzen Lütschine.
Karte © Mapbox © OpenStreetMap · Marker auf der BAFU-Messstation · Tiefen/Seezeichen © OpenSeaMap-Mitwirkende (ODbL), auf Schweizer Seen nur stellenweise erfasst.
Beiss-Index Weisse Lütschine
Wie stehen die Bedingungen gerade? Der Index verrechnet den Luftdruck-Trend der letzten sechs Stunden, die Mondphase, den Pegel-Trend sowie Wind und Bewölkung. Welche Faktoren eingeflossen sind, steht darunter.
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Wer hier Recht setzt
Für die Weisse Lütschine gilt das Fischereirecht im Kanton Bern, darüber die Vorgaben des Bundes nach BGF und VBGF.
Wer die Fangberechtigung ausgibt
- Bern: Bern führt Patent- und Pachtgewässer nebeneinander: Das Angelfischerpatent deckt drei grosse Seen, sechs Bergseen, fünf Stauseen und 27 Fliessgewässer, daneben verpachtet der Kanton rund 300 Gewässer — dort gilt ein Fischereipass oder eine Gastkarte der Pächterschaft (Art. 41 FiDV). Welche Kategorie für einen Abschnitt gilt, veröffentlicht der Kanton nur als Karte. Patent- und Pachtgewässer im Kanton Bern (Karte)
Geregelte Arten an der Weissen Lütschine
Diese Arten sind in mindestens einem Anliegerkanton mit Schonzeit geführt. Die Werte gelten hier — wo der Kanton für die Weisse Lütschine eine eigene Regel führt, steht sie in der Tabelle und ersetzt den Kantonswert.
| Art | BE |
|---|---|
| Bachforelle | 01.10.–15.03. 24–45 cm eigene Regel für Weisse Lütschine |
| Seeforelle | mehrere Regeln — siehe unten |
| Seesaibling | 01.11.–31.12. 22 cm |
| Felchen | 01.11.–31.12. 25 cm |
| Äsche | ganzjährig geschont kein Fangmass |
| Hecht | 01.03.–30.04. 45 cm |
| Zander | 01.04.–31.05. kein Fangmass |
| Aal | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt |
| Nase | ganzjährig geschont im Kantonsrecht nicht geführt |
Obere Zeile Schonzeit, darunter das Fangmass. Kantonsrecht über der Untergrenze des Bundes. Ohne Gewähr.
Eigene Regeln für die Weisse Lütschine
Diese Werte weichen von der Grundregel des Kantons ab und gehen ihr vor. Die Spalte «Gilt für» sagt, worauf sich die Regel bezieht — teils auf einen Seeteil, teils auf eine bestimmte Fangart.
| Art | Gilt für | Schonzeit | Fangmass | Fundstelle |
|---|---|---|---|---|
| Bachforelle | Aare (vom Stauwehr Räterichsboden bis zur Einmündung in den Brienzersee), Kander, Lombach, Lütschinen — Fangfenster | 01.10.–15.03. | 24–45 cm | Anhang 1 Bst. c Ziff. 11 i. V. m. Ziff. 4 FiDV, Art. 3 Abs. 2 FiDV |
| Seeforelle | Aare (vom Stauwehr Räterichsbodensee bis zur Einmündung in den Brienzersee), Arnensee, Engstlensee, Gelmersee, Kander, Lombach, Lütschinen, Mattenalpsee, Oeschinensee, Räterichsbodensee, Saane (Grenze FR/BE bis Einmündung Aare), Schwarzwasser, Sense, Simme, Zulg und alle übrigen Gewässer und Gewässerabschnitte mit staatlichem oder privatem Fischereirecht | 01.10.–15.03. | 24 cm | Anhang 1 Bst. c Ziff. 4 FiDV |
| Seeforelle | Aare (vom Stauwehr Räterichsboden bis zur Einmündung in den Brienzersee), Kander, Lombach, Lütschinen — Fangfenster | 01.10.–15.03. | 24–45 cm | Anhang 1 Bst. c Ziff. 11 i. V. m. Ziff. 4 FiDV |
Bachforelle, Aare (vom Stauwehr Räterichsboden bis zur Einmündung in den Brienzersee), Kander, Lombach, Lütschinen — Fangfenster: Zusätzliches Fangfenster: Im Fangzeitraum 01.09.–30.09. dürfen nur Forellen von 24–45 cm entnommen werden. Ausserhalb dieses Zeitraums gelten das Fangmindestmass von 24 cm und die Schonzeit 01.10.–15.03. nach Ziff. 4.
Seeforelle, Aare (vom Stauwehr Räterichsbodensee bis zur Einmündung in den Brienzersee), Arnensee, Engstlensee, Gelmersee, Kander, Lombach, Lütschinen, Mattenalpsee, Oeschinensee, Räterichsbodensee, Saane (Grenze FR/BE bis Einmündung Aare), Schwarzwasser, Sense, Simme, Zulg und alle übrigen Gewässer und Gewässerabschnitte mit staatlichem oder privatem Fischereirecht: Dies ist der Auffangtatbestand für alle nicht eigens genannten Gewässer, einschliesslich der Bergseen nach Art. 1 Abs. 2 FiV.
Seeforelle, Aare (vom Stauwehr Räterichsboden bis zur Einmündung in den Brienzersee), Kander, Lombach, Lütschinen — Fangfenster: Im Fangzeitraum 01.09.–30.09. dürfen nur Forellen von 24–45 cm entnommen werden.
Messstation
| Station | Zweilütschinen (2200) |
| Betreiber | Bundesamt für Umwelt BAFU, Hydrologie |
| Gemessen | Pegel · Abfluss |
| Höhe über Meer | rund 650 m |
| Koordinaten | 46.6313, 7.8997 |
Für dieses Gewässer misst der Bund keine Wassertemperatur — an Seen erfasst die BAFU nur den Pegel. Wir übertragen deshalb keine Temperatur von einem Zufluss: Ein See schichtet sich, ein Fluss nicht, und eine übernommene Zahl wäre schlicht falsch.
Häufige Fragen
Welche Regeln gelten an der Weissen Lütschine?
Es gilt das Fischereirecht im Kanton Bern, dazu die Vorgaben des Bundes nach BGF und VBGF. Beide Ebenen stehen auf der Kantonsseite mit Fundstelle.
Brauche ich an der Weissen Lütschine ein Patent?
In aller Regel ja — die Fangberechtigung ist kantonal. Welche Patentarten es gibt, was sie kosten und ob ein Freiangelrecht besteht, steht auf der Patentseite im Kanton Bern.
Warum steht hier keine Wassertemperatur?
Weil der Bund an Seen nur den Pegel misst. Die 83 Temperaturstationen der BAFU liegen an Flüssen. Die Temperatur eines Zuflusses auf den See zu übertragen wäre fachlich falsch — ein See schichtet sich, ein Fluss nicht. Deshalb lassen wir die Angabe hier weg, statt eine plausible Zahl zu erfinden.
Woher stammen die Messwerte?
Von der Messstation Zweilütschinen der BAFU-Hydrologie (Stations-ID 2200), ergänzt um Luftdruck, Wind und Bewölkung von Open-Meteo. Beide Quellen sind auf jeder Seite genannt und verlinkt.
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Ob du heute entnehmen darfst, klärt der Checker „Darf ich fischen?". Die Bundesvorgaben stehen unter Schonzeiten, die Berechtigung — inklusive Patentpreisen — unter Patent Bern. Ob du hier ohne Patent fischen darfst, steht unter Freiangelrecht Bern.