Fluss · SZ
Fischen in der Muota
Schwyzer Gebirgsfluss in den Vierwaldstättersee, mit eigenem Bachforellen-Fangfenster.
Karte © Mapbox © OpenStreetMap · Marker auf der BAFU-Messstation · Tiefen/Seezeichen © OpenSeaMap-Mitwirkende (ODbL), auf Schweizer Seen nur stellenweise erfasst.
Beiss-Index Muota
Wie stehen die Bedingungen gerade? Der Index verrechnet den Luftdruck-Trend der letzten sechs Stunden, die Wassertemperatur der BAFU-Station Ingenbohl, die Mondphase, den Pegel-Trend sowie Wind und Bewölkung. Welche Faktoren eingeflossen sind, steht darunter.
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Wer hier Recht setzt
Für die Muota gilt das Fischereirecht im Kanton Schwyz, darüber die Vorgaben des Bundes nach BGF und VBGF.
Wer die Fangberechtigung ausgibt
- Schwyz: Die Berechtigung kommt als Fischereipatent vom Kanton — Patent Ia für die Seefischerei vom Ufer, Ib zusätzlich vom Boot, II für die Fliessgewässer.
Geregelte Arten an der Muota
Diese Arten sind in mindestens einem Anliegerkanton mit Schonzeit geführt. Die Werte gelten hier — wo der Kanton für die Muota eine eigene Regel führt, steht sie in der Tabelle und ersetzt den Kantonswert.
| Art | SZ |
|---|---|
| Bachforelle | 16.09.–31.03. 28–38 cm eigene Regel für Muota |
| Seeforelle | 16.08.–31.03. 35 cm |
| Felchen | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt eigene Regel für Muota |
| Äsche | 16.09.–30.04. 32 cm |
| Hecht | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt eigene Regel für Muota |
| Egli | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt eigene Regel für Muota |
| Zander | im Kantonsrecht nicht geführt im Kantonsrecht nicht geführt eigene Regel für Muota |
Obere Zeile Schonzeit, darunter das Fangmass. Kantonsrecht über der Untergrenze des Bundes. Ohne Gewähr.
Eigene Regeln für die Muota
Diese Werte weichen von der Grundregel des Kantons ab und gehen ihr vor. Die Spalte «Gilt für» sagt, worauf sich die Regel bezieht — teils auf einen Seeteil, teils auf eine bestimmte Fangart.
| Art | Gilt für | Schonzeit | Fangmass | Fundstelle |
|---|---|---|---|---|
| Bachforelle | Sihl, Alp und Muota (Entnahmefenster) | 16.09.–31.03. | 28–38 cm | § 3 Abs. 4 AB Fliessgewässer |
| Felchen | Fliessgewässer im ganzen Kanton (inkl. Sihl, Alp, Muota sowie die Ausgleichsbecken Sali, Waldi, Riedplätz, Grüenenwald und Rempen) | im Kantonsrecht nicht geführt | im Kantonsrecht nicht geführt | — |
| Hecht | Fliessgewässer im ganzen Kanton (inkl. Sihl, Alp, Muota sowie die Ausgleichsbecken Sali, Waldi, Riedplätz, Grüenenwald und Rempen) | im Kantonsrecht nicht geführt | im Kantonsrecht nicht geführt | — |
| Egli | Fliessgewässer im ganzen Kanton (inkl. Sihl, Alp, Muota sowie die Ausgleichsbecken Sali, Waldi, Riedplätz, Grüenenwald und Rempen) | im Kantonsrecht nicht geführt | im Kantonsrecht nicht geführt | — |
| Zander | Fliessgewässer im ganzen Kanton (inkl. Sihl, Alp, Muota sowie die Ausgleichsbecken Sali, Waldi, Riedplätz, Grüenenwald und Rempen) | im Kantonsrecht nicht geführt | im Kantonsrecht nicht geführt | — |
Bachforelle, Sihl, Alp und Muota (Entnahmefenster): Entnahmefenster: entnommen werden dürfen Bachforellen von 28–38 cm sowie zusätzlich Fische ab 48 cm. Fische zwischen 38 und 48 cm sind zurückzusetzen. Das Höchstmass von 38 cm gilt also nur für das untere Fenster.
Felchen, Fliessgewässer im ganzen Kanton (inkl. Sihl, Alp, Muota sowie die Ausgleichsbecken Sali, Waldi, Riedplätz, Grüenenwald und Rempen): Die AB Fliessgewässer führen weder Schonzeit noch Fangmindestmass für Felchen.
Hecht, Fliessgewässer im ganzen Kanton (inkl. Sihl, Alp, Muota sowie die Ausgleichsbecken Sali, Waldi, Riedplätz, Grüenenwald und Rempen): Die AB Fliessgewässer nennen den Hecht nicht.
Egli, Fliessgewässer im ganzen Kanton (inkl. Sihl, Alp, Muota sowie die Ausgleichsbecken Sali, Waldi, Riedplätz, Grüenenwald und Rempen): Die AB Fliessgewässer nennen das Egli nicht.
Zander, Fliessgewässer im ganzen Kanton (inkl. Sihl, Alp, Muota sowie die Ausgleichsbecken Sali, Waldi, Riedplätz, Grüenenwald und Rempen): Die AB Fliessgewässer nennen den Zander nicht.
Messstation
| Station | Ingenbohl (2084) |
| Betreiber | Bundesamt für Umwelt BAFU, Hydrologie |
| Gemessen | Pegel · Abfluss · Wassertemperatur |
| Höhe über Meer | rund 435 m |
| Koordinaten | 47.0004, 8.5987 |
Häufige Fragen
Welche Regeln gelten an der Muota?
Es gilt das Fischereirecht im Kanton Schwyz, dazu die Vorgaben des Bundes nach BGF und VBGF. Beide Ebenen stehen auf der Kantonsseite mit Fundstelle.
Brauche ich an der Muota ein Patent?
In aller Regel ja — die Fangberechtigung ist kantonal. Welche Patentarten es gibt, was sie kosten und ob ein Freiangelrecht besteht, steht auf der Patentseite im Kanton Schwyz.
Wie warm ist das Wasser in der Muota?
Die aktuelle Wassertemperatur der BAFU-Station steht oben im Beiss-Index und wird alle zehn Minuten nachgeführt. Ab etwa 23 °C wird es für Salmoniden kritisch, und Kantone verhängen dann teils Hitze-Fischereiverbote.
Woher stammen die Messwerte?
Von der Messstation Ingenbohl der BAFU-Hydrologie (Stations-ID 2084), ergänzt um Luftdruck, Wind und Bewölkung von Open-Meteo. Beide Quellen sind auf jeder Seite genannt und verlinkt.
Weiter
Ob du heute entnehmen darfst, klärt der Checker „Darf ich fischen?". Die Bundesvorgaben stehen unter Schonzeiten, die Berechtigung — inklusive Patentpreisen — unter Patent Schwyz. Ob du hier ohne Patent fischen darfst, steht unter Freiangelrecht Schwyz.
Fischarten in der Muota
Diese Arten führen wir mit einem Porträt, das die Muota ausdrücklich nennt. Das ist eine Auswahl typischer Zielfische, keine vollständige Bestandsliste — welche Arten hier tatsächlich vorkommen und gefangen werden dürfen, richtet sich nach dem Erlass, der für dieses Gewässer gilt, und der Rechtstabelle oben.