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See · GR

Fischen im Lago di Livigno

Hochgelegener Stausee an der Grenze zu Italien, italienisch auch Lago del Gallo.

Lago di Livigno — See
Foto: Hansueli Krapf · CC BY-SA 3.0 · via Wikimedia Commons

Karte © Mapbox © OpenStreetMap · Marker im Gewässer, keine Messstation · Tiefen/Seezeichen © OpenSeaMap-Mitwirkende (ODbL), auf Schweizer Seen nur stellenweise erfasst.

Wer hier Recht setzt

Für den Lago di Livigno gilt das Fischereirecht im Kanton Graubünden, darüber die Vorgaben des Bundes nach BGF und VBGF.

Wer die Fangberechtigung ausgibt

Geregelte Arten am Lago di Livigno

Diese Arten sind in mindestens einem Anliegerkanton mit Schonzeit geführt. Die Werte gelten hier — wo der Kanton für den Lago di Livigno eine eigene Regel führt, steht sie in der Tabelle und ersetzt den Kantonswert.

Art GR
Bachforelle keine Schonzeit
24 cm
eigene Regel für Lago di Livigno
Äsche bis und mit 14.06
35 cm
eigene Regel für Lago di Livigno
Aal ganzjährig geschont
im Kantonsrecht nicht geführt
Nase ganzjährig geschont
im Kantonsrecht nicht geführt

Obere Zeile Schonzeit, darunter das Fangmass. Kantonsrecht über der Untergrenze des Bundes. Ohne Gewähr.

Eigene Regeln für den Lago di Livigno

Diese Werte weichen von der Grundregel des Kantons ab und gehen ihr vor. Die Spalte «Gilt für» sagt, worauf sich die Regel bezieht — teils auf einen Seeteil, teils auf eine bestimmte Fangart.

Art Gilt für Schonzeit Fangmass Fundstelle
Bachforelle Lago di Livigno (4031) keine Schonzeit 24 cm Anhang 1 Ziff. II Bst. D FBV
Äsche Lago di Livigno (4031) bis und mit 14.06 35 cm Anhang 1 Ziff. III FBV

Bachforelle, Lago di Livigno (4031): Tagesfanglimit zehn Edelfische, davon höchstens zwei Äschen (Art. 22 Abs. 4 FBV).

Äsche, Lago di Livigno (4031): Fangmindestmass 35 cm; Tagesfanglimit zehn Edelfische, davon höchstens zwei Äschen (Art. 22 Abs. 4 FBV).

Lage und Grösse

GewässertypSee
KantoneGraubünden
Höhe über Meerrund 1801 m — über der 800-m-Schwelle von Art. 2 VBGF
Flächerund 4,38 km²
Koordinaten46.56457, 10.1586

Der Bund unterhält am Lago di Livigno keine Messstation. Pegel, Abfluss und Wassertemperatur stehen deshalb nicht auf dieser Seite, und der Beiss-Index bleibt weg — er verrechnet genau diese Werte. Die nächste BAFU-Station misst ein anderes Gewässer; ihre Zahlen hierher zu übertragen hiesse, eine Genauigkeit zu behaupten, die es nicht gibt. Was hier steht, ist das geltende Fischereirecht, und das gilt unabhängig vom Messnetz.

Häufige Fragen

Welche Regeln gelten am Lago di Livigno?

Es gilt das Fischereirecht im Kanton Graubünden, dazu die Vorgaben des Bundes nach BGF und VBGF. Beide Ebenen stehen auf der Kantonsseite mit Fundstelle.

Brauche ich am Lago di Livigno ein Patent?

In aller Regel ja — die Fangberechtigung ist kantonal. Welche Patentarten es gibt, was sie kosten und ob ein Freiangelrecht besteht, steht auf der Patentseite im Kanton Graubünden.

Warum steht hier kein Beiss-Index?

Weil der Bund an diesem Gewässer nicht misst. Der Beiss-Index verrechnet Pegel und Wassertemperatur einer benannten BAFU-Station; ohne diese Station gäbe es nur eine geschätzte Zahl, und die wäre weniger wert als keine. Die nächstgelegene Station misst ein anderes Gewässer — ihre Werte hierher zu übertragen wäre fachlich falsch.

Gilt hier ein anderes Forellen-Fangmass?

Ja. Der Lago di Livigno liegt auf rund 1801 m über Meer. Art. 2 VBGF setzt das Fangmindestmass für Forellen nur in grösseren stehenden Gewässern unter 800 m auf 35 cm; darüber gelten 22 cm als Untergrenze des Bundes. Der Kanton kann strenger sein.

Weiter

Ob du heute entnehmen darfst, klärt der Checker „Darf ich fischen?". Die Bundesvorgaben stehen unter Schonzeiten, die Berechtigung — inklusive Patentpreisen — unter Patent Graubünden. Ob du hier ohne Patent fischen darfst, steht unter Freiangelrecht Graubünden.

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